Einzahlungsscheine & ESR

Einzahlungsscheine der Schweizer Post werden von Vereinen häufig zum Einzug der Mitglierbeiträge verwendet. Es gibt verschiedene Typen von Einzahlungsscheinen

  • Rote Einzahlungscheine
  • Orange Einzahlungsscheine

Die wichtigsten Unterschiede dieser beiden Einzahlungsscheine bestehen (neben der Farbe) in der Art, wie die eingegangenen Zahlungen verbucht werden.

Rote Einzahlungsscheine

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Die Roten Einzahlungsscheine sind gut für kleinere Vereine geeignet, sie erlauben unkomplizierte Rechnungsstellung. Sie können zu jedem Post- oder Bankkonto rote Einzahlungsscheine bestellen und damit Rechnungen versenden. Sie können auch Blankoformulare verwenden und entweder von Hand oder mit einem Programm ausfüllen.
Zahlungen mit roten Einzahlungsscheinen werden anhand der Absenderadresse oder anhand der  Mitteilung oben Rechts auf dem Einzahlungsschein identifiziert. Dies ist relativ aufwändig, was bei kleinen Vereinen mit ehrenamtlichen Kassieren meist kein Problem ist.

Angaben auf dem Einzahlungsschein

Allgemeine Angaben

Zahlungszweck

Grund der Zahlung (Mitgliederbeitrag)

Betrag

Zu bezahlender Betrag (123.40)

Einbezahlt von

Name und Adresse des Vereinsmitglieds (Hans Muster, Bahnhofstrasse 4, 3000 Bern)

Bei einem Postkonto

Einzahlung für

Bezeichnung und Adresse des Vereins (Verein, Marktstrasse 3, 8000 Zürich)

Konto

Postkonto des Vereins (01-39139-1)

Bei einem Bankkonto

Einzahlung für

Bezeichnung und Ort der Bank (Züricher Kantonalbank, 8010 Zürich)

Zugunsten von

Bezeichnung und Adresse des Vereins (Verein, Marktstrasse 3, 8000 Zürich)
zusätzlich sinnvoll: IBAN

Konto

Postkonto der Bank (01-39139-1)

Orange Einzahlungsscheine (ESR, ESR+)

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Orange Einzahlungsscheine sind für Vereine geeignet, die sehr viele Rechnungen versenden. Weil Zahlungen mit diesen Einzahlungsscheine automatisch verbucht werden können. Um orange Einzahlungsscheine verschicken zu können, muss sich der Verein zuerst bei der Post oder Bank (bei der Bank heissen ESR und ESR+, BESR und BESR+) melden und erhält eine ESR Teilnehmernummer, diese funktioniert genau gleich wie eine Kontonummer.
Der wesentliche Nutzen von orangen Einzahlungsscheinen zeigt sich bei der Verbuchung von Zahlungen durch die Vereinsmitglieder. Bei der Rechnungsstellung erhält jeder Einzahlungsschein vom Buchhaltungsprogramm eine eindeutige Nummer, diese wird von der Post oder Bank der Zahlung zugeordnet. Diese Daten werden wieder in das Buchhaltungsprogramm eingelesen und automatisch verbucht. So können auch hunderte Zahlungseingängen in wenigen Minuten verbucht werden.

Angaben auf dem Einzahlungsschein

Allgemeine Angaben

Referenznummer

Eindeutige Nummer, die vom Buchaltungsprogramm vergeben wird (00 00000 00000 00000 00000 05989)

Betrag

Zu bezahlender Betrag (123.40)

Einbezahlt von

Name und Adresse des Vereinsmitglieds (Hans Muster, Bahnhofstrasse 4, 3000 Bern)

Bei einem Postkonto (ESR)

Einzahlung für

Bezeichnung und Adresse des Vereins (Verein, Marktstrasse 3, 8000 Zürich)

Konto

ESR Teilnehmernummer des Vereins (01-39139-1)

Bei einem Bankkonto (BESR)

Einzahlung für

Bezeichnung und Ort der Bank (Züricher Kantonalbank, 8010 Zürich)

Zugunsten von

Bezeichnung und Adresse des Vereins (Verein, Marktstrasse 3, 8000 Zürich)

Konto

ESR Teilnehmernummer der Bank (01-39139-1)

ESR Plus (ESR+, BESR+)

ESR+ funktioniert etwa gleich wie ein oranger Einzahlungsschein. Der Unterschied ist, dass auf dem Einzahlungsschein kein vorgedruckter Betrag ist, dies ermöglicht den Mitgliedern zusätzlich zum Mitgliederbeitrag noch eine kleine Spende an den Verein zu machen. Für manche Vereine ist dies eine wichtige Einnahmequelle.

Was ist ein Debitor

Hans ist der Kassier eines Vereins. Bisher hat er jedes Jahr Rechnungen für den Mitgliederbeitrag an alle Mitglieder versandt und eine Liste geführt, wer den Beitrag schon bezahlt hat.

Den Beitrag hat er jeweils verbucht, wenn ein Mitglied auf das Konto des Vereins einbezahlt hat.

Der Präsident will regelmässig von Hans wissen, welcher Teil der Mitgliederbeiträge noch ausstehend ist. Dann zählt Hans die Beiträge aller Mitglieder zusammen, zählt die bereits  bezahlten Beträge ab und meldet dem Präsidenten die Summe der noch nicht bezahlten Mitgliederbeiträge.

Hans will diese Arbeit vereinfachen, desshalb nutzt er neu Debitoren um die Mitgliederbeiträge einfacher einzuziehen.

Er muss sein Vorgehen nur ein wenig anpassen, wenn er Rechnungen an die Mitglieder verschickt. Hans verbucht alle verschickten Mitgliederrechnungen sofort in ein Debitorenkonto auf der Aktivseite der Bilanz. Dank diesem Debitorenkonto kann er jederzeit sehen, wie hoch die ausstehenden Beträge sind.

Sobald ein Mitglied die Rechnung bezahlt hat, verbucht er den Betrag, so dass der Stand des Debitorenkontos sinkt und der Stand des Bankkontos steigt.

Damit hat er eine bessere Übersicht über die Mitgliederbeiträge. Er kann dem Vorstand immer mitteilen, wie hoch die ausstehenden Beträge sind, weil diese genau dem Kontostand des Debitorenkontos entsprechen. Er hat den vollständigen Betrag der Mitgliederbeiträge ebenfalls in der Buchhaltung vorliegen, und zwar im Konto der Mitgliederbeiträge.

Wie man mit Debitoren den Versand von Mahnungen vereinfachen kann, werden wir in einem späteren Blogbeitrag beschreiben.

 

PDF Dateien richtig drucken mit Chrome oder Firefox

Firefox verhält sich seit der Version 19 gleich wie Chrome. Beide Browser bringen einen integrierten PDF Betrachter mit. Eigentlich ja eine gute Sache. Allerdings haben diese Betrachter den Nachteil, dass Sie sich geringfügig anders Verhalten als der Original Adobe PDF Reader.

Auf den ersten Blick fallen die Unterschiede nicht auf. Gerade bei einfachen Dokumenten sehen die Dokumente sehr ähnlich aus. Beim Drucken sieht das dann jedoch anders aus. Firefox zum Beispiel druckt per Standard am oberen und unteren Rand der Seite zusätzliche Informationen aus.

Das grösste Problem besteht aber darin, dass diese PDF Betrachter den Text leicht verschoben ausdrucken. Druckt man Einzahlungsscheine aus, ist das natürlich verheerend. Betrag, Referenznummer und Adresse werden allesamt verschoben ausgedruckt.

Es gibt jedoch eine einfache Lösung. Speichert man die Dateien zuerst ab, so kann man Sie danach im Original PDF Reader öffnen und korrekt ausdrucken. (Sofern die Dateizuordnung auf dem System korrekt eingerichtet ist.)

Folgendes Video zeigt, wie man bei beiden Browsern die Datei abspeichern kann.

Es gibt auch Anleitungen wie man die internen Betrachter deaktiviert:

 

 

Ein verstohlener Blick in die Zukunft von Webling

Es war lange ruhig um Webling, ungewöhnlich lange. In dieser Zeit haben wir hart gearbeitet Ihr Webling Erlebnis zu verbessern. Unzählige Tage haben wir neue Ideen und Konzepte erstellt, an Funktionen gefeilt und vieles mehr. Nun ist es soweit, wir präsentieren Ihnen im Debitorenbereich den ersten Einblick in einige der neuen Funktionen: Vorlagen für Serienbriefe und E-Mails, Rechnungen per E-Mail versenden, Rote Einzahlungsscheine ab Webling Pro, private Ansichten, vCard Export und vieles, vieles mehr. Und dies ist erst der Anfang…