Fehlbeträge in Konten finden

Jeder Kassier kennt die Situation, die Revision findet nächste Woche statt und ein Blick auf das Bankonto zeigt einen Fehlbetrag in der Buchhaltung, man denkt an die vielen Buchungen, die man sorgfältig und pflichtbewusst erstellt hat. Ist eine vergessen worden oder gar eine zu viel. Oder noch mehr. Du fühlst erste Schweissperlen auf der Stirn.

Dabei ist das gar nicht so schlimm, kleine Fehler können immer passieren, wichtig ist nur, dass man diese schnell findet ohne zu viel Zeit zu verlieren. Dieser Artikel stellt dir eine einfache Methode vor um die Fehler schnell zu finden.

Das Problem

Es ist November und du kontrollierst den Kontostand per Ende Oktober. Der Kontenstand am 31. Oktober stimmt nicht mit dem Kontostand in der Buchhaltung überein:

Bankkonto Stand am 31. Oktober 8924.-
Kontenstand Bankkonto in der Buchhaltung am 31. Oktober 8798.-
Differenz zwischen Bankkonto und Buchhaltung 126.-

Irgendwo wurden also 126.- falsch gebucht. Diese 126.- wollen wir finden, die Buchhaltung korrigieren und was anderes machen. Schliesslich gibt es schöneres als Fehler in der Buchhaltung zu suchen.

Den Fehler finden

Der Kontenstand am 31. Oktober auf dem Bankauszug und in der Buchhaltung sind nicht gleich. Beide Kontostände müssten aber gleich sein, denn die Buchhaltung sollte alle Buchungen auf dem Bankkonto wiedergeben.

Die Buchhaltung ist falsch, das Bankkonto ist richtig. Wir suchen einen Fehler in der Buchhaltung.

Das tönt banal, ist aber sehr wichtig. Das weitere Vorgehen ist jetzt recht einfach:

Schritt 1: Anfangsstand kontrollieren

Vergleiche den Anfangsstand in der Buchhaltung mit dem Anfangsstand des Bankkontos. Sind beide gleich? Sehr gut, sonst korrigieren. Stimmt die Buchhaltung nachher, wenn ja, herzliche Gratulation, du bist fertig. Wenn nein, einfach weitermachen.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2. Der Anfangsstand am 1. Januar ist richtig
3. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Januar und 31. Oktober

Wieder recht simpel, aber ein wenig mehr Information.

Schritt 2: Saldo in der Mitte kontrollieren

Als nächstes kontrollieren wir einen einen Saldo in der Buchhaltung etwa in der Mitte zwischen dem Anfangsstand und dem aktuellen Kontostand. Der 31. Mai liegt etwa in der Mitte zwischen dem Anfangsstand am 1. Januar und dem Stand am 31. Oktober, der ja falsch ist. Vergleiche also den Stand in der Buchhaltung mit dem Stand des Bankkontos am 31. Mai. Nehmen wir mal an, die Buchhaltung stimmt zu diesem Zeitpunkt noch, also beide Saldi sind gleich.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2.Der Anfangsstand am 1. Januar ist richtig
3. Der Stand am 31. Mai ist richtig.
4. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Juni und dem 31. Oktober

Zusatzbemerkung: Es könnte natürlich Fehler zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai haben. Wenn Fehler sich gegenseitig ausgleichen, sieht man diese Fehler nicht. Diese Fehler sind recht selten, du kannst Stichproben machen um solche Fehler zu finden.

Schritt 3: wie Schritt 2

Der Schritt 3 wiederholt den Schritt 2, einfach mit einem kleineren Zeitraum. Wir wissen jetzt, dass der Fehler zwischen dem 1. Juni und 31. Oktober zu finden ist. Also suchen wir einen Zeitpunkt, etwa in der Mitte zwischen diesen zwei Daten. Nehmen wir den 31. August. Nehmen wir an, dass der Kontostand am 31. in der Buchhaltung falsch ist.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2. Der Anfangsstand ist richtig.
3. Der Stand am 31. Mai ist richtig.
4. Der Stand am 31. August ist falsch.
5. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Juni und dem 31. August

Mache so weiter, bis der Fehler gefunden ist, korrigere den Fehler in der Buchhaltung. Nachher stimmt der Kontostand oder es gibt noch einen Fehler, wie der gefunden wird, ist ja bekannt.

 

Bausteine einer Buchhaltung: Das Konto

Der Artikel beschreibt für einen völligen Einsteiger was ein Konto ist. Falls du schon ein bisschen mit der Buchhaltung vertraut bist, musst du diesen Artikel nicht lesen.

Das Konto ist einer der Grundbausteine einer doppelten Buchhaltung. Auf einem Konto werden Buchungen gebündelt, so dass du eine bessere Übersicht hast.

Ein Konto besteht aus: Einem Anfangsbetrag und einigen Buchungen, die nach Datum geordnet sind. Daraus ergibt sich nach dem Anfangssaldo nach jeder Buchung ein neuer Saldo, ein Stand des Kontos zu diesem Zeitpunkt.

Beispiel:

Datum Saldo
1. Januar Anfangssaldo 246.-
12. Januar Buchung plus 100.- 346.-
12. Januar Saldo am 12. Januar 346.-
20. Januar Saldo am 20. Januar immernoch 346.-
25. Januar Buchung minus 26.- 320.-
25. Januar Saldo am 25. Januar 320.-
31. Januar Saldo am 25. Januar immernoch 320.-

Das wars schon, ein Konto ist eigentlich recht einfach, ein Anfangssaldo und nach Datum geordnete Buchungen, die den Saldo erhöhen oder reduzieren.

Den Revisionsbericht schreiben

Der Revisor erstellt einen Bericht, nachdem er die Buchhaltung des Vereins geprüft hat. Wir haben einen Beispielbericht zusammengestellt, du kannst den Bericht natürlich anpassen:

Revisionsbericht zuhanden der Mitgliederversammlung des Vereins ………

Als gewählte Revisoren haben wir die Jahresrechnung des Verein ……… für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Die Rechnung wurde aufgrund von Stichproben und Analysen geprüft. Bilanz und Erfolgsrechnung stimmen mit der Buchhaltung überein. Nach unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung den gesetzlichen und statutarischen Vorschriften.

Die Bilanzsumme der geprüften Jahresrechnung beträgt CHF ….. und der Gewinn/Verlust beträgt …. . Ausgangspunkt unserer Prüfung bildete die von der Vereinsversammlung genehmigte Bilanz per 31.12.202015.

Wir beantragen, der Vereinsversammlung die vorliegende Jahresrechnung 2016 zu genehmigen.

Den Revisionsbericht kannst du hier als Worddatei herunterladen.

Wie macht man eine Revision?

Der Kassier sieht der Revision meist mit ängstlichen Augen entgegen. Dies muss nicht sein. Wenn die Buchhaltung gut vorbereitet ist, wird aus der gefürchteten Revision eine kameradschaftliche Kontrolle bei einem guten Glas Wein.
 
Der Revisor sollte kontrollieren:
 
1. Anfangsstand der Buchhaltung
2. Aktueller Stand von Kasse und Bankkonten
3. Belege stichprobenweise kontrollieren
4. Stichprobenweise: wurde richtig zusammengezählt
5. In der Doppelten Buchhaltung: Stimmt Gewinn in Erfolgsrechnung und Bilanz überein.
6. Geht es dem Verein finanziell gut
 
1. Anfangsstand der Buchhaltung
In der Buchhaltung muss der Anfangsstand der Bilanz genau dem Stand des letzten Jahres entsprechen. Wenn die Kasse Ende 2016 genau 364.00 enthält, muss die Kasse zu Beginn 2017 genau 364.00 enthalten. Das gleiche gilt für alle Bilanzkonten. Der Kassier sollte den Abschluss des Vorjahres bereit halten.
 
2. Schlussstand von Kasse und Bankkonten
Der Schlusstand in der Buchhaltung muss mit dem Kontoauszug übereinstimmen. Steht das Bankkonto Ende 2016 auf genau 8623.40, muss das Bankkonto in der Buchhaltung ebenfalls den Stand von 8623.40 haben. Das gleiche gilt für die Kasse. Ganz einfach, wird leider nicht immer so gemacht.
 
3. Belege stichprobenweise kontrollieren
Belege sind für die Buchhaltung ungemein wichtig. Der Buchhalter pflegt zu sagen „Keine Buchung ohne Beleg“. Ein strenger Revisor wird darauf beharren und hat die reine Lehre der Buchhaltung auf seiner Seite. Im normalen Vereinsumfeld benötigt man für jede Buchungen einen Beleg, soweit es Sinn macht. Ein Beleg kann vieles sein:
– Eine Rechnung
– Eine Quittung vom Detailhändler
– Ein Bahnbillet
– Eine handgeschriebene Quittung vom Vereinskollegen
– Eine ausgedrucktes E-Mail einer Bestellbestätigung
– Ein selbst ausgefülltes Blatt Papier (Eigenbeleg, nur falls es wirklich nicht anders geht)
– und vieles mehr
 
Wenn man Geld bezahlt, bekommt man fast immer einen Beleg. Wenn nicht, kann man einen verlangen. Ein handgeschriebenes Stück Papier mit dem Text „200.- für XYZ dankend erhalten.“ und der Unterschrift des Empfängers genügt.
 
Der Kassier soll Spesen nur auszahlen, wenn er einen Beleg bekommt. Falls dies nicht gemacht wurde, sollte man im nächsten Jahr damit beginnen.
 
Der Revisor wird in die Buchhaltung schauen und für einige Buchungen die Belege sehen wollen. Nachher die Belege anschauen und die Buchungen dazu sehen wollen. Alle Belege zu kontrollieren wäre übertrieben, meistens genügen Stichproben.
 
4. Stichprobenweise: wurde richtig zusammengezählt
In den Konten werden die Buchungen aufaddiert, der Revisor kontrolliert stichprobenweise ob richtig gerechnet wurde.
5. In der Doppelten Buchhaltung: Stimmt Gewinn in Erfolgsrechnung und Bilanz überein.
In der doppelten Buchhaltung erscheint der Gewinn in der Erfolgsrechnung (Aufwand und Ertrag) und in der Bilanz (Aktiv und Passiv). Der Gewinn muss in beiden Fällen gleich sein. Sonst stimmt die Eröffnungsbilanz nicht oder es wurde falsch gerechnet.
6. Geht es dem Verein finanziell gut
Der Revisor erstellt einen kurzen Bericht für die Mitgliederversammlung. Er berichtet ob die Buchhaltung gut geführt ist, und ob es wichtige Sachen gibt, welche die Mitgliederversammlung wissen muss. Dazu gehört, ob der Verein finanziell gesund ist, oder ob eine Überschuldung und Konkurs drohen, ob das Vermögen deutlich schrumpft usw.
Dies ist ein Teil, bei dem der Buchhalter nicht viel beeinflussen kann. Der Buchhalter verbucht nur, was ausgegeben wird.
Ein finanziell gesunder Verein hat viel Geld auf dem Bankkonto, wenig Schulden und gibt weniger aus als er einnimmt.
Warnzeichen sind zum Beispiel:
– Hohe Debitoren, die zeigen, dass Rechnungen / Mahnungen nicht oder nicht rechtzeitig versendet wurden
– Wenig Geld auf dem Bankkonto, deutlich gesunkener Kontostand
– Sehr hohe Ausgaben und tiefe Einnahmen
– Stark gewachsene Werte in der Bilanz (mehr Aktiven und mehr Passiven)
Natürlich kann all dies auch in einem gesunden Verein vorkommen. Man sollte die Sache jedoch genauer anschauen, falls eines dieser Warnzeichen auftritt oder die Buchhaltung andere Auffälligkeiten aufweist.
Dies sieht nach viel aus, bei einer gut geführten Buchhaltung ist es jedoch schnell vorbei und man kann zum gemütlichen Teil übergehen.

Muss der Verein jedes Jahr eine GV abhalten?

Man fragt uns immer wieder, ob ein Verein jedes Jahr eine Generalversammlung (GV) durchführen muss. Kaum ein Vorstand liebt Generalversammlungen, das Einpacken und Versenden der Einladungen, Organisieren des Lokals, die kritischen Fragen der Mitglieder, die sich das ganze Jahr nicht beteiligt haben usw. Man kann sich schöneres vorstellen.

Die meisten Vereine führen trotzdem jedes Jahr eine GV durch, die Mitglieder wählen den Vorstand neu, nehmen den Jahresbericht und die Jahresrechnung ab, aktzeptieren das Budget, stimmen Statutenänderungen zu (oder nicht) und bewilligen Geld für die Erweiterung des Clubhauses usw.

Dies ist gut, denn der Vorstand muss vor jeder Generalversammlung die Jahresrechnung fertigstellen, Rechenschaft ablegen und die Mitglieder haben die Gelegenheit Anträge zu stellen und die Vereinsführung zu beeinflussen.
Diese Kontrolle und Disziplin sind gut für den Vorstand, auch wenn der Vorstand dies nicht immer so wahrnimmt. Man will lieber ungestört seine Arbeit machen.

Man könnte in den Statuten bestimmen, dass nur alle 2 oder 3 Jahre eine Generalversammlung stattfindet, der Vorstand eine entsprechend lange Amtszeit hat usw. Aber 3 Jahre sind eine lange Zeit und es ist besser, wenn der Vorstand jedes Jahr Rechenschaft ablegen muss.

Webling Administrations Update

Neben neuen Funktionen in Webling überarbeiten wir manchmal auch bestehende Teile. So stellen wir sicher, dass wir auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben und uns ständig verbessern.

Dieses Mal haben wir uns die Administration und damit die ganze Rechteverwaltung vorgenommen. Die Zugriffsrechte stecken tief im System und haben deshalb Auswirkungen auf alle Bereiche von Webling. Nur schon deswegen hatten wir eine sehr lange und intensive Testphase.

Mit den Neuerungen gibt es auch ein paar Umstellungen. Wir wussten schon lange, dass die aktuelle Administration nicht einfach verständlich war und immer wieder Fragen aufgeworfen hat. Eines unserer Ziele ist es mit der neuen Oberfläche mehr Klarheit schaffen.

Neuerungen und Änderungen

Benutzergruppen heissen neu Rollen und die Standardrechte (Admin, Kassier, SMS, etc.) sind keine speziellen Gruppen mehr, sondern werden direkt auf den Benutzer vergeben. Damit wird das Menü deutlich übersichtlicher:

Admnistration, Menü neu

Neu erteilt man die Standardrechte nicht mehr über Gruppen bzw. Rollen, sondern direkt auf den Benutzer:

Benutzerrechte Webling

Spezifische Rechte auf einzelne Mitgliedergruppen oder Mandanten der Buchhaltung konfiguriert man wie bisher mit Gruppen, die nun aber Rollen heissen:

Rollenrechte Webling

Alte Dokumenten Ordner

In Webling hat jede Benutzergruppe bzw. neu jede Rolle, einen eigenen gemeinsamen Dokumentenordner. Die Standardrechte waren im alten System nicht direkt auf dem Benutzer, sondern in Standardgruppen organisiert. Deshalb gab es auch mehr Ordner. Was passiert nun beim Update auf die neue Version?

Webling prüft während dem Update, ob in einem solchen Ordner Dateien vorhanden sind. Wenn das der Fall ist bleibt der Ordner erhalten, ansonsten wird der Ordner und die dazugehörige alte Rolle(Gruppe) gelöscht.

Alte Benutzer Gruppen

Dasselbe geschieht mit den Benutzergruppen. Sofern im dazugehörigen Dokumentenordner vor dem Update eine Datei vorhanden ist, wird die Gruppe in eine Rolle umgewandelt und umbenannt. Die Benutzergruppe „Administratoren“ wird zur Rolle „Alte Administratoren-Gruppe“.

Alte Ordner, Gruppen bzw. Rollen löschen

Möchte man die alten Ordner und Gruppen/Rollen loswerden, löscht man die neue Rolle. Dann verschwindet auch der dazugehörige Dokumentenordner. WICHTIG: Falls die Dateien in diesem Ordner noch gebraucht werden, müssen diese vorher gesichert werden!

Links

Wie buche ich Einnahmen?

Einahmen sind recht einfach zu buchen. In der doppelten Buchhaltung werden Einnahmen so gebucht, dass ein Ertragskonto (Geld kommt rein) und ein Aktivkonto (Wo liegt das Geld) steigt.

Ein langjähriges Mitglied übergibt dem Kassier an der Generalversammlung eine Spende von 50.-. Der Kassier verbucht den Betrag unter Spenden (Ertragskonto) und Kasse (Aktivkonto) und legt das Geld in die Vereinskasse.

Kasse (Aktivkonto) Spenden (Ertragskonto)
+ 50 + 50

Überweist das Mitglied den Betrag direkt auf das Bankkonto, verbucht der Kassier den Betrag unter Spenden (Ertragskonto) und Bankkonto (Aktivkonto).

Bankkonto (Aktivkonto) Spenden (Ertragskonto)
+ 50 + 50

Nimmt der Verein eine Spende als Bargeld ein, wird der Betrag in die Kasse gebucht. Kommt das Geld auf das Bankkonto, wird der Betrag auf das Bankkonto gebucht. In beiden Fällen ist es eine Spende, daher geht der Betrag auf das Konto Spenden (Ertragskonto).

Bezahlt das Mitglied seinen Jahresbeitrag per Banküberweisung, wird folgendes gebucht:

Bankkonto (Aktivkonto) Mitgliederbeiträge (Ertragskonto)
+ 50 + 50

So bucht man Einnahmen. Eigentlich ganz einfach. Die Buchhalter pflegen die Schreibweise mit Soll und Haben, diese Schreibweise wirst du hin und wieder antreffen. Hier ist nochmals das gleiche mit Soll und Haben. Das erste Konto ist jeweils das Soll, das zweite Konto das Haben:

Soll: Bankkonto (Aktivkonto) Haben: Mitgliederbeiträge (Ertragskonto)
+ 50 + 50

Eine Hilfe zu SOLL und HABEN gibt es in unserem Artikel „SOLL und HABEN – Wie merk ich mir das?„.

Betrifft die neue Rechnungslegung meinen Verein?

Immer wieder erhalten wir Anfragen zum neuen Rechnungslegungsrecht, es gibt viel Unsicherheit, wie sich die Vereine anzupassen haben. Die wichtigste Frage ist, betrifft es meinen Verein?

Muss der Verein die Buchführung anpassen?

Die neuen Regeln gelten für Vereine, die sich ins Handelsregister eintragen müssen. Ein freiwilliger Eintrag hat keinen Einfluss. Mehr zur Eintragungspflicht kannst du im Artikel Verein ins Handelsregister eintragen? nachlesen. Für die Vereine ohne Handelsregistereintrag haben wir die Anforderung zusammengestellt:

Buchführung für Vereine ohne Handelsregistereintrag (Milchbüchlein-Rechnung)

Vereine, die sich nicht ins Handelsregister eintragen müssen, können die Buchhaltung als Milchbüchlein-Rechnung führen. Zusätzlich muss eine Vermögens-Aufstellung gemacht werden.

Dies sind nur Mindestvorschriften, wenn der Verein strengere Regeln befolgt und zum Beispiel eine doppelte Buchhaltung mit Erfolgsrechnung und Bilanz führt, ist dies um so besser.

Milchbüchlein-Rechnung

Die Michbüchlein-Rechnung ist recht einfach:

  • Für Kasse, Bankkonto, Postkonto usw muss jeweils eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung geführt werden. Dies ist ein Kassenbuch oder ein Kontoauszug, je nach Bedarf mit Bemerkungen und Belegnummern.
  • Am Anfang und am Ende des Jahres muss eine Vermögensaufstellung erstellt werden mit dem Stand von Kasse, Bankkonto, Inventar, ausstehenden Rechnungen usw.

Auch für die Milchbüchlein-Rechnung gelten einige grundsätzliche Buchhaltungsregeln:

  • Für jeden Sachverhalt und jedes Geschäft wird eine Buchung gemacht: Vereinfacht gesagt, jedes mal wenn Geld eingenommen wird oder bezahlt wird, muss eine eigene Buchung erstellt werden.
  • Eine Buchung benötigt einen Beleg: Es ist wichtig, dass es für jede Buchung einen Kassenzettel oder eine Rechnung gibt und diese sauber einsortiert werden. Es gibt Fälle, wo es keinen Beleg gibt, dann fragt man den Geschäftspartner nach einem Beleg oder nimmt, was einem Beleg am ähnlichsten ist (z.B. Bestätigung). Als letzte Möglichkeit bleibt, selber einen Beleg auszustellen (Eigenbeleg), dies ist wirklich die letzte Möglichkeit.
  • Die Buchhaltung muss übersichtlich, verständlich und lesbar sein: Du solltest die Buchhaltung verstehen und dem Revisior in einigen Minuten erklären können.
  • Die Buchhaltung soll zweckmässig sein: Ein kleiner Verein mit wenigen Buchungen führt eine simple Buchhaltung. Ein grosser, komplexer Verein führt eine aufwendigere Buchhaltung.

 

3 Schritte zur Vereinsgründung

Die Schweiz ist ein Land der Vereine, für alles und jedes wird ein Verein gegründet. Dies ist kein Zufall, die Vereinsgründung ist extrem einfach. Mit diesen drei Schritten gründet man einen Verein:

1. Mitglieder suchen

Ein Verein ohne Mitglieder geht nicht. Wenn du einen Verein gründen willst, sind vermutliche einige Mitglieder schon an Bord. Also zum nächsten Schritt.

2. Statuten schreiben

Jetzt gehts ans Eingemachte, jeder Verein muss Statuten haben, die wichtigsten Eckpunkte sind:

  • Zweck
  • Vorstand und Generalversammlung
  • Aufnahme und Austritt von Mitgliedern

Mehr zu den Statuten findest du im Artikel Statuten für deinen Verein.

3. Gründungsversammlung

An der Gründungsversammlung treffen sich die Mitglieder und beschliessen einen Verein mit den vorliegenden Statuten zu gründen. Verfasst dabei ein Protokoll der Gründungsversammlung mit Anwesenden, Traktanden und Beschlüssen.

Und schon ist der Verein fertig!

Benötigt der Verein eine Revision der Kasse?

Die meisten Vereine führen jedes Jahr eine Revision der Vereinskasse durch. Die Revisoren kontrollieren die Kassenführung des Kassiers und geben der Generalversammlung einen kurzen Bericht mit der Empfehlung, den Kassier zu entlasten. Oder auch nicht, wenn die Kassenführung ungenügend war.

Vertrauen wird gestärkt

Das Vertrauen der Mitglieder in den eigenen Kassier wird durch die Revision gestärkt. Es gibt ein gutes Gefühl, wenn man als Mitglied eine unabhängige Bestätigung erhält, dass die Kasse gut geführt ist. So kann man dem Kassier guten Gewissens die Entlastung erteilen. Dies vermeidet unnötige Diskussionen.

Anreiz für den Kassier

Wenn der Kassier genau weiss, dass die Kasse vom einem unabhängigen Revisor kontrolliert wird, führt der Kassier die Kasse sorgfältiger. So passieren weniger Fehler und die Abrechnungen werden sauberer gemacht.

Ist eine Revision für den Verein Pflicht?

Nach Gesetz wäre eine Revision nicht nötig. Die meisten Vereine schreiben in den Statuten vor, dass eine Revision der Kasse gemacht wird. Dies fördert das Vertrauen der Mitglieder und ist auch eine Hilfe für den Kassier. Daher empfehlen wir eine Revision zu machen.

Im Handelsregister eingetragene Vereine müssen zusätzliche Dinge beachten. Dies würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Aufgaben des Vorstands

Als Vorstand ist es nicht immer einfach ist die Übersicht zu behalten. Wir haben für dich eine Checkliste mit den häufigsten Vorstands-Aufgaben zusammen gestellt. Wenn eine für deinen Job nicht passt, streich sie weg und wenn wir etwas vergessen haben, schreib uns auf info@vereinsverwaltung.ch.

Vertretung nach Aussen
    • Abschluss von Verträgen
    • Vertretung des Vereins nach aussen
    • Kontakt zum Verband, z.B. bei Fussballvereinen
    • Bekanntmachen des Vereins nach aussen
    • Verbindung zu Medien
Vereinsintern
  • Mitgliederdaten verwalten
  • Eintritte und Austritte bearbeiten
  • Das Jahresprogramm zusammenstellen
  • Zur Generalversammlung einladen, die Generalversammlung leiten und protokollieren. Dies gilt natürlich auch für Vereinsversammlungen
  • Beschlüsse der GV/Vereinsversammlung ausführen
  • Anlässe organisieren, das Vereinsleben gestalten und fördern
  • Laufende Geschäfte erledigen
  • Mitarbeiter einstellen und führen (falls vorhanden)
  • Aufgaben, die der Vorstand gemäss Statuten hat
Finanzen
  • Mitgliederbeiträge einziehen
  • Buchführung, Kaufmännische Buchführung falls der Verein im Handelsregister eingetragen ist
  • Das Vereinsvermögen verwalten
  • Aufbewahrung der Geschäftsbücher
  • Meldung bei Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit sowie Eröffnung und den Aufschub des Konkurses

Verein ins Handelsregister eintragen?

In der Schweiz ist die Vereinsgründung sehr einfach, eine Handvoll Gründungsmitglieder, Statuten und eine Gründungsversammlung und schon ist der Verein fertig gegründet. Unkompliziert, ohne Papiertiger und verworrene Abläufe.
Trotzdem stehen viele Vereine vor der Frage, muss ich den Verein ins Handelsregister eintragen? Die kurze Antwort ist: vermutlich nicht! Nur wenige Vereine müssen sich ins Handelsregister eintragen lassen. Das sind Vereine, die alle diese 4 Bedingungen erfüllen:

  1. Auf Erwerb gerichtete Tätigkeit: Der Verein muss Geld einnehmen, zum Beispiel Waren verkaufen, Kurse durchführen usw. Es ist nicht nötig, dass Ihr dabei Gewinn macht, auch nicht jedes ‚richtige‘ Unternehmen macht Gewinn, wie man jeden Tag in den Zeitungen lesen kann. Es genügt, dass der Verein Waren oder Dienstleistungen verkauft
  2. Dauer und Organisation: Die Tätigkeit aus Nummer 1 muss eine gewisse Dauer aufweisen und organisiert sein. Wenn Ihr an einem Dorffest einen Stand mit Essen und Getränken betreibt, ist die Dauer zu kurz.
  3. Selbständigkeit: Der Verein muss selbständig sein, dies ist bei einem Verein eigentlich immer so.
  4. Vergleichbar mit Handels- oder Fabrikationsgewerbe: Die Tätigkeit muss mit einem Gewerbe vergleichbar sein, wenn der Sportverein einige bedruckte T-Shirts verkauft, ist das nicht gegeben. Wenn Ihr weniger als 100’000 CHF Umsatz pro Jahr macht, ist diese wohl Bedingung nicht erfüllt.

Wenn der Verein jede dieser Bedingungen erfüllt, muss er ins Handelsregister eingetragen werden. Wie man da am besten vorgeht, lest ihr am besten auf der Seite des Handelsregisters eures Kantons nach. Sonst kann man sich das sparen und die Zeit besser investieren.

Unterstützung für IE9 läuft aus

Letztes Jahr haben wir für die Webling Vereinsverwaltung die Unterstützung vom Internet Explorer in der Version 8 beendet. Nun ist es langsam an der Zeit, dass wir uns auch von der Version 9 verabschieden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Fast fünf Jahre nach seiner Veröffentlichung ist diese Version mehrfacher Hinsicht veraltet. Auch wenn er deutlich besser Untersützung für CSS Standards gegenüber seinem Vorgänger hat, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen Browser. Microsoft stellt ab Januar den normalen Support für den IE9 ein und bringt nur noch für Windows Vista SP2 die wichtigste Sicherheitsupdates.

Warum wird der aber dennoch Browser teilweise noch genutzt?

Grund 1: Keine aktuelle IE Version für Windows Vista

Microsoft entwickelt die neuen Versionen 10 & 11 sowie Ihren neuen Browser Edge nicht für Windows Vista. Da Microsoft Windows 10 nur für Windows 7 & 8 Benutzer als Gratis-Update zur Verfügung stellt, kann man zwar auf Windows 10 umstellen, dazu muss man aber erst ein Windows 7 kaufen oder einen anderen Weg suchen um auf Windows 10 umzustellen. Wenn man keine Möglichkeit für ein Windows Update hat oder sich das schlichtweg nicht mehr lohnt, gibt es die Möglichkeit von alternativen Browsern wie Mozilla Firefox. Das ist eine einfache und von uns empfohlene Methode um Webling weiterhin mit Windows Vista nutzen zu können.

Grund 2: Keine Installationsrechte

Verwendet man einen Geschäftsrechner um mit Webling zu arbeiten, hat man unter Umständen keine Berechtigung auf dem System um einen alternativen Browser zu installieren. Da lohnt sich natürlich zuerst überhaupt einmal nachzuschauen ob nicht vielleicht bereits ein alternativer Browser installiert ist. Wenn das der Fall ist, finden man diese im Startmenü unter einem der folgenden Namen: Mozilla Firefox, Google Chrome.

Wenn aber auch keine Alternative installiert ist, gibt es einen weiteren Trick. Von den meisten alternativen Browser gibt es portable Versionen zum Download, welche man ohne Installation nutzen kann. Bei Mozilla Firefox findet man eine solche portable Version unter diesem Link.

Grund 3: Windows ist nicht auf dem aktuellen Stand

Wenn man seine Windows Updates schon sehr lange vernachlässigt hat, reicht das einspielen aller Windows Updates um eine aktuelle Version vom Internet Explorer zu erhalten. Das gilt natürlich lediglich für Windows 7, 8, 8.1 & 10. Wenn man noch ein Windows Vista hat, bitte Grund 1 weiter oben beachten.

Eigenkapital in Vereinen

Wer mit Buchhaltung zu tun hat, hat schon einmal etwas von Eigenkaptial gehört. Wenn du in die Buchhaltung schaust, taucht das Eigenkapital auf der Passivseite der Bilanz auf. Doch auf einem Konto auf der Bank sucht man das Eigenkapital vergeblich. Was hat es damit auf sich?

In der Bilanz gibt es Aktiven und Passiven. Die Aktiven sind das „Vermögen“ oder genauer: wie das Geld verwendet wurde. Die Passiven zeigen woher das Geld kommt. Machen wir ein Beispiel:

Aktiven Passiven
Kasse 100 Bankkredit 100

Was ist da passiert? Wir sind zur Bank und haben einen Kredit über 100.- besorgt. Dieses Geld haben wir gleich abgehoben und in die Kasse gelegt. Deshalb sind jetzt 100.- in der Kasse und wir schulden der Bank den gleichen Betrag.
In den Passiven steht, woher das Geld kommt, die Herkunft des Geldes. In diesem Fall ein Bankkredit. In den Aktiven steht, wofür das Geld verwendet wurde. Hier haben wir es in die Kasse gelegt. Was das mit dem Eigenkapital zu tun hat, zeigen wir gleich.

Als nächstes kaufen wir mit dem Geld aus der Kasse einige Flaschen Limonade. Diese kostet 30.- Die Bilanz sieht dann so aus:

Aktiven Passiven
Kasse 70 Bankkredit 100
Limonade 30

Die 30 haben wir aus der Kasse genommen, nachher verbleiben dort noch 70. Stattdessen nehmen wir die Limonade im Wert von 30 in die Bilanz auf. So steht bei den Aktiven und den Passiven der gleiche Wert. Dies ist wichtig, dann in der Bilanz müssen beide Seiten ausgeglichen sein.

Dann folgen einige sonnige Tage, die Nachfrage nach Limonade steigt und wir können die Limonade mit Gewinn weiterverkaufen. Ein durstiger Käufer gibt uns dafür  50. Dies ändert unsere Bilanz:

Aktiven Passiven
Kasse 120 Bankkredit 100
Eigenkapital 20

Die Limonade ist verkauft, deshalb ist sie aus der Bilanz verschwunden. Der Erlös von 50 aus dem Verkauf haben wir in die Kasse gelegt. Dort sind die 70 die schon drin waren und zusätzlich die 50 aus dem Verkauf. Der Bankkredit ist immernoch bei 100. Wie bereits erwähnt, muss der Buchhalter seine Bilanz regelmässig ausgleichen, so auf beiden Seiten der gleiche Wert steht. Was macht er also mit dem Gewinn, der durch den Verkauf entstanden ist?
Man könnte den Gewinn verschenken um die Bilanz wieder auszugleichen. Aber das will man nicht und dann hätte jemand anderes das Problem mit dem Gewinn. Also haben die Buchhalter das Eigenkapital erfunden. So können sie beide Seiten der Bilanz ausgleichen ohne Geld zu verschenken.

Das Eigenkaptial ist also die Differenz zwischen den Aktiven und den Passiven. Das Eigenkapital wird immer auf der Passivseite der Bilanz geführt.

ESR Referenznummern erstellen

Einzahlungsscheine mit Referenznummer vereinfachen das Verbuchen von Zahlungen, deshalb sind ESR (Einzahlungsscheine mit Referenznummer) die erste Wahl für Vereine, die viele Rechnungen verschicken. Wenn die Zahlungen bei der Post eingegangen sind, kann der Kassier eine Datei mit den Zahlungsdaten herunterladen und mit der Refernznummer der richtigen Rechnung zuordnen. Buchhaltungsprogramme wie Webling machen dies automatisch.

Die Referenznummer hat je nach Konto maximal 15 bis 26 Stellen und kann fast frei gewählt werden, die letzte Zahl jedoch muss nach einem bestimmten Muster gewählt werden. Diese sog. Prüfsumme hilft der Post zu kontrollieren, ob die Referenznummer richtig eingegeben wurde. Die Prüfsumme kann man nicht ohne weiteres von Hand ausrechen, deshalb haben wir ein Tool geschrieben, dass die Referenznummer ausrechnet.

Hier gehts zum ESR Referenznummern Rechner

 

Webling Startseite

Die Webling Startseite kann man neu selber gestalten. Blöcke können hinzugefügt, verschoben und  wieder gelöscht werden. Die neuen Textfelder ermöglichen es, Mitteilungen an die anderen Nutzer  oder nur für sich privat an die Startseite zu heften.

Die Startseite bietet einen Überblick über Dein Webling. Von Infos über das Abo, über anstehende Geburtstage bis zu den Neuigkeiten in Webling. Der obere Bereich ist öffentlich und sieht für alle Benutzer gleich aus. Der untere Teil ist privat und für die anderen Nutzer nicht ersichtlich. Die Startseite und Ihre Blöcke können selber gestaltet werden. Mit „Startseite bearbeiten“, „Block hinzufügen“ können neue Blöcke zur Startseite hinzugefügt werden. Diese können dann beliebig verschoben, vergössert, verkleinert oder wieder gelöscht werden. Erfahre hier mehr

Eingetragener Verein (e.V.) gründen

Damit in Deutschland ein Verein rechtsfähig wird, muss dieser ins Vereinsregister eingetragen werden. Nachdem dies gemacht wurde, kann der Verein selbst Rechtsgeschäfte tätigen (z.B. Räume für Veranstaltungen mieten, ein Konto eröffnen, usw). Ausserdem haften die Vereinsmitglieder nicht mit dem Privatvermögen.

Die Eintragung kann beim zuständigen Amtsgericht angemeldet werden, dieses trägt den Verein im Vereinsregister ein, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
Anzumelden ist der Verein durch die Mitglieder des Vorstands, die zur Vertretung des Vereins berechtigt sind, dies ist in der Regel der Präsident.
Die Anmeldung muss schriftlich abgefasst sein und die Unterschrift der Anmelder muss von einem Notar oder Ratschreiber beglaubigt werden. Mit der Eintragung erhält der Verein den Zusatz „eingetragener Verein“ (e.V.) in den Namen.

Link zum Vereinsregister in Deutschland: https://www.handelsregister.de (Registerart VR wählen)

Webling Sprint für den Direktversand

Was ist ein Sprint und was bringt er? Als Sprint bezeichnet man im Sport ein Wettrennen auf kurze Strecken, wo die Ausdauer keine nennenswerte Rolle spielt. Warum macht Webling also ein Sprint? Nun, vielleicht sind wir keine Spitzensportler … aber wir haben uns einen Sprint im Programmieren organisiert.

Wie muss man sich das vorstellen? Das Ziel ist eine bestimmte neue Funktion innerhalb einer abgesteckten Zeit vollständig zu planen, zu designen, zu programmieren und zu dokumentieren. Das Testen wird etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen als wir zur Verfügung haben und wird nach dem Sprint noch fortgesetzt. Wie im Sport findet dieser Anlass auch nicht im normalen Rahmen am Arbeitsplatz statt. Unser „Wettkampfplatz“ ist eine Ferienwohnung in den Voralpen.

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Ein Tapetenwechsel ist nicht nur spannend, sondern ist wichtig um die Rahmenbedingungen zu schaffen. Keine Pendenzen des Alltags die einem ablenken, sondern fokussiert arbeiten für unser Ziel. Auf jeden Fall geniessen wir aber auch die gesellige Zeit miteinander und unsere kulinarischen Ausflüge in die verschiedenen Gasthöfe der Region.

Das Ziel: Der Direktversand

Ein Sprint ist auch bei uns kein Marathon. Also mussten wir uns ein Ziel suchen, was realistisch in kurzer Zeit umzusetzen ist. Wir haben uns dabei für den Direktversand entschieden. In einem ersten Schritt zumindest für die Serienbriefe.

Serienbriefe sind seit langem eine beliebte Funktion von Webling. Was, wenn wir sie noch attraktiver machen können? Der Direktversand zielt genau darauf ab. Er ermöglicht es, dass die erstellten Serienbriefe direkt Online an ein Druckzentrum übermittelt werden. Dieses druckt die Briefe aus, verpackt sie in Briefumschläge, frankiert sie und bringt sie zur Post. Kurz gesagt: Briefe verschicken mit nur einem Klick!

direktversand

Zu schön um wahr zu sein? Nein, denn sobald alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, werden wir den Direktversand für alle Webling Kunden freischalten!

 

Schöne E-Mails für Ihre Mitglieder

Im Laufe dieses Monats veröffentlichen wir die neueste Version von Webling. Mit diesem Release werden Sie von diversen neuen Anwendungen und Funktionen in den E-Mails profitieren. Ansprechende Designs und die Möglichkeit, Bilder in den Text einzubinden geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre E-Mails noch mehr nach Ihren Bedürfnissen zu gestalten.

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Kostenstellen in der Buchhaltung

Was sind Kostenstellen?

Die Kostenstellen stehen in der Buchhaltung für den Bereich im Verein, in dem die Kosten entstehen oder Geld ausgegeben wird. Mit Kostenstellen können Sie in der Buchhaltung jede Kategorie von Einnahmen und/oder Ausgaben in der Vereinskasse präzise erfassen.

Kostenstellen in der Buchhaltung

Am besten beginnen wir mit einem Beispiel: Nehmen wir an, Sie haben in Ihrer Buchhaltung das Konto „Wareneinkauf“. Jeder Einkauf von Ihrem Verein wird mit diesem Konto verbucht. Später können Sie dann nachvollziehen, wie viel Geld effektiv für Einkäufe ausgegeben wurde.
Wenn Sie nun aber zusätzlich noch mit den Kostenstellen arbeiten, können Sie jede einzelne Einkaufsbuchung genau zuordnen. Gehen wir nun davon aus, dass Sie verschiedene Kostenstellen wie „Sportkleidereinkauf, Materialeinkauf und Getränkeeinkauf“ haben…

… Lesen Sie den Rest in der Anleitung zu Kostenstellen

Downloadprobleme beim Export mit Internet Explorer 8

Der Internet Explorer in der Version 8 gibt es nun bereits mehr als 4 Jahren. (Im März 2009 erschienen.) Auch wenn unserer Statistik nur noch circa zehn Prozent der Nutzer die Version 8 einsetzen, gibt es immer noch Nutzer die darauf angewiesen sind.

Vielfach hat das den Grund, dass auf einem Geschäftsrechner arbeitet, welcher zentral verwaltet wird und man selber keine Rechte für Updates oder Installationen hat. Ausserdem gibt es von Microsoft leider KEINE neuere Version für Windows XP. (XP erschien 2001, IE 9 und 10 gibt es nicht für XP)

Wir raten DRINGEND jedem der keine Möglichkeit hat, eine neuere Version des Internet Explorer zu installieren, einen alternativen Browser wie Firefox oder Chrome zu verwenden. Die portablen Versionen dieser Browser kann man auch ohne Installation verwenden. Hat man also keine Installationsrechte auf dem eigenen System, ist das vielleicht eine Möglichkeit.

Wenn nun alle Stricke reissen und man auf keinen Fall auf den IE8 verzichten kann, gibt es eine letzte Möglichkeit bei Webling die Exportdateien trotzdem herunter zu laden:

  1. Export wie gewünscht vornehmen
  2. Vor dem letzten Klick auf den Exportknopf den Haken bei „Datei im persönlichen Webling-Ordner speichern“ setzen
  3. Auf Export klicken und die Downloadfehlermeldung wegklicken
  4. Die Exportdatei nun über den persönlichen Ordner in den Dokumenten herunterladen

Übrigens läuft Webling auch deutlich schneller mit einem alternativen Browser oder einer aktuellen Version von IE. Wenn möglich raten wir unbedingt dazu, IE8 nicht mehr zu verwenden.

Kompatibilitätsmodus Internet Explorer 10

Ab dem Internet Explorer 8 gibt es den Kompatibilitätsmodus. Auch die neuste Version 10 des Internet Explorers bietet diese Funktion an. Sollte sich eine Webseite nicht richtig darstellen lassen, so gibt es die Möglichkeit, die Webseite im Kompatibilitätsmodus der alten Versionen bis und mit Version 7 anzuzeigen.

An sich ist das eine ganz gute Sache. Allerdings entscheidet der Internet Explorer manchmal selber, dass er eine Seite im Kompabilitätsmodus anzeigen möchte. Es gibt ein paar Möglichkeiten, dies möglichst zu verhindern.

Allerdings kann man es nicht ganz ausschliessen, dass es trotzdem vorkommt. Schaltet der IE 10 bei Webling automatisch in den Modus für IE 7, so erscheint ein Meldung, dass man sich einen aktuellen Browser zulegen soll.

In diesem Fall zeigt folgendes Video, wie man diesen Modus beenden kann:

Sollte sich der Internet Explorer regelmässig so verhalten, empfehlen wir einen Blick in die Einstellungen:

Wer die Entwicklerwerkzeuge braucht, kann diese Einstellungen sonst auch temporär über die Taste F12 umschalten.

SOLL und HABEN – Wie merk ich mir das?

Die doppelte Buchung ist Segen und Fluch zugleich. Wer die Vorteile in der Vereinsbuchhaltung erkannt hat, der wird kaum mehr die Finger davon lassen können. Ist der Kontenplan erstmal erstellt und weiss, wie man die alltäglichen Buchungen machen muss, ist man schon vielfach auf der sicheren Seite. Irgendwann kommt aber jeder Kassier an den Punkt, an welcher er eine Spezialbuchung vornehmen muss. Also keine einfache Einnahme oder Ausgabe. Da Soll und Haben je nach Art der Konten verschieden ist, führt das immer wieder zu Verwirrung.

Hier hilft der Griff zu einer Grafik:

Soll und Haben in der Vereinsbuchhaltung

Mit dieser Grafik lässt es sich ablesen, welches Konto nun Soll und Haben sein muss. Machen wir ein Beispiel mit einer Einzahlung aus der Barkasse auf das Bankkonto unseres Vereins. Sowohl Kasse als auch Bank sind Aktivkonten. In der Barkasse haben wir eine Belastung, sprich das Haben ist die Kasse. Bei der Bank haben wir eine Gutschrift, somit ist das Soll die Bank.

Ein zweites Beispiel: Ein Mitglied bezahlt seinen Jahresbeitrag per Banküberweisung. Das Ertragskonto „Mitgliederbeiträge“ erhält eine Gutschrift und ist laut der Grafik auf der Haben-Seite. Die Bank ist ein Aktivkonto und erhält ebenfalls eine Gutschrift, laut der Grafik ist die Bank somit das Soll-Konto.

Falls Jemand mit Debitoren arbeitet, gibt es beim Erstellen der Rechnung eine Buchung vom Ertragskonto „Mitgliederbeiträge“ auf das Aktivkonto „Debitoren“. Sobald die Rechnung beglichen wurde, eine Buchung vom Aktivkonto „Debitoren“, auf das Aktivkonto „Bank“. Das heisst also:

Soll und Haben bei Mitgliederbeiträgen mit Debitoren

Internet Explorer 7 wird nicht mehr unterstützt

Google veröffentlichte vor Kurzem, dass sie bei Google Apps in Zukunft den Browser Internet Explorer (kurz IE) in der Version 7 und 8 nicht mehr unterstützen werden. Damit stossen sie vor allem die Benutzer vor den Kopf, welche noch Windows XP benutzen. Den Internet Explorer 9 gibt es erst ab Windows Vista und natürlich auch für Windows 7 und 8. Allerdings ist das für die meisten Benutzer eigentlich auch kein Problem, schliesslich gibt es genug alternative Browser wie Firefox, Chrome oder Opera. Das Nachsehen haben nur die Personen, welche in einem Geschäft mit Rechnern arbeiten, wo lediglich IE 7 oder 8 installiert sind. Und dazu muss man zusätzlich auch keine Installationsrechte besitzen. Allenfalls könnte einem in diesem Fall noch http://portableapps.com/de weiter helfen.

Warum schränkt man ein?

Nun jeder der Webseiten oder Webapplikationen entwickelt, der kennt den Fluch für verschiedene Browser entwickeln zu müssen. Jeder Browser hat seine Eigenheiten und es muss eine Menge Zeit investiert werden, alles sauber in allen Versionen der Browser getestet zu werden. Aus diesem Grund entscheiden einige Firmen Ihre Webauftritte nur noch einer eingeschränkten Anzahl Browserversionen zur Verfügung zu stellen. Hinter dem Entscheid von Google steckt mit Sicherheit auch ein gewisses politisches Kalkül. Mit Ihrem hauseigenen Browser Chrome stehen sie in direkter Konkurrenz.

Für Anwender gibt es andere Gründe. Viele weniger versierte Nutzer verwenden verständlicherweise den als Standard vorinstallierten Browser. Bei Windows ist das der Internet Explorer, bei Macintosh ist es Safari. Die Sicherheit vor Viren oder die Geschwindigkeit von IE hat in der Vergangenheit viele Leute dazu gebracht, sich Alternativen zuzuwenden. Laut Statistiken führen dabei der Mozilla Firefox und Google Chrome das Feld an. Mit der Version 9 des IE hat Microsoft jedoch gezeigt, dass sie die Weiterentwicklung wieder Ernst nehmen. Er wurde massiv schneller und mit der Unterstützung neuere HTML und CSS Standards haben sie sogar wieder vermehrt auch Punkte bei den Entwickler wett gemacht. Microsoft beteuert auch immer wieder, dass sie in Sachen Sicherheit nun ganz vorn mitspielen wollen. Liest man die aktuellen News, fragt man sich jedoch wie viel davon stimmen mag.

Ein Aspekt haben wir jedoch bislang noch nicht betrachtet. Viele Webseiten sind weitaus mehr als nur eine statische HTML-Seite die angezeigt wird. Heute können nicht nur Mails über eine Weboberfläche gelesen, geschrieben und verwaltet werden, mit Facebook und Online Banking gibt es heute eine breite Palette an mächtigen Programmen im Internet. Damit diese Programme so angenehm wie möglich zu bedienen sind, werden viele neue Technologien eingesetzt. Allen voran ist dabei sicher Javascript zu nennen. Es gibt kaum einen bekannten Webauftritt, welcher nicht mittels Javascript dynamisch Inhalt und Code nach lädt. Facebook ist sicher eins der prominentesten Beispiele.

Auch Webling nutzt dies sehr intensiv und ermöglicht so ein möglichst einfaches und intuitives Arbeiten. Eine Online Vereinssoftware macht nur auch Spass, wenn sie mit Offline Programmen mithalten kann. Damit dies möglich ist, arbeiten im Hintergrund eine Menge Berechnungen. Und genau hier trennt sich der Spreu vom Weizen. Bis und mit der IE 7 ist die Ausführung von Javascript Code eine sehr langsame Geschichte. Dazu kommen eine Menge technischer Probleme an andere Stellen. Kurz IE 7 zu unterstützen bedeutet eine Menge Aufwand beim Testen und wiederum in der Entwicklung um diese Probleme extra für diese Version zu umgehen.

Da nur noch ein extrem kleiner Teil unserer Benutzer mit IE 7 arbeitet und der Entwicklungsaufwand dafür enorme Ressourcen verschlingt, haben wir entschieden IE 7 ebenfalls nicht mehr zu unterstützen. Der Aufwand steht in keinem Mass zum Nutzen. Da IE 8 wesentlich weniger Probleme bereitet, werden wir ihn  aber weiterhin unterstützen. Damit sind auch Anwender die noch mit Windows XP arbeiten und keinen alternativen Browser einsetzen möchten, auf der sicheren Seite.

Spenden von Mitgliedern mit Webling verwalten

Kürzlich erreichte uns eine Anfrage, wie man freiwillige Spenden von Mitgliedern mit Webling verwaltet. Und zwar so, dass man Ende Jahr ein Dankesschreiben verfassen kann. Wir haben uns dazu im Team ein paar Gedanken gemacht und möchten eine Variante vorstellen, die uns am sinnvollsten erscheint.

Spenden mit Debitoren erfassen

Auf den ersten Blick mag es seltsam sein, Spenden als Debitoren zu erfassen. Aber technisch macht das Sinn. Es ermöglicht auf eine einfache Art, die Spenden am Ende des Jahre zu verdanken. Zudem ist es eine gute Möglichkeit, Buchungen mit Mitgliedern zu verlinken.

Als erstes erstellen wir unter den Debitoren eine Kategorie „Spenden“:
Kategorie Spenden erstellen

Damit wir das in der Buchhaltung sauber verbuchen können, erstellen wir im Kontenrahmen zudem auf der Ertragsseite ein Spendenkonto. Möchten wir kein spezielles Spendenkonto in der Buchhaltung, kann man auch ein allgemeines Konto wie „Sonstiger Ertrag“ benutzen. Dies spielt im weiteren Verlauf keine Rolle.

Sobald wir eine Spende von einem Mitglied erhalten, erstellen wir einen normalen Debitor. In der Erfassungsmaske wählen wir bei der Kategorie nun „Spenden“ und beim Ertragskonto (Geschuldet für) das im letzten Abschnitt erwähnte Konto:

Die Spenden haben wir ja bereits erhalten, weshalb wir den Debitor auch gleich wieder abschliessen. Damit ist alles richtig verbucht. Was aber noch wichtiger ist, unter den Debitoren gibt es die Kategorie „Spenden“. Öffnen wir diese, sehen wir alle Debitoren dieser Kategorie des aktuellen Rechnungsjahres:

Es gibt noch weitere Vorteile! Nun können wir auch gleich personalisierte Serienbriefe oder E-Mails verschicken und uns für die Spenden bedanken. Alle notwendigen Informationen wie Anschrift, Spenden und das Datum der Spende, stehen im Serienbrief zur Verfügung.

Wir hoffen mit diesem Tipp den einen oder anderen Vereinskassier auf eine gute Idee gebracht zu haben. Wir freuen uns auf Ergänzungen oder Anregungen von Ihrer Seite!

Weiterhin viel Spass mit Webling!

Vorteile einer online Vereinssoftware

Dieser Blog richtet sich an Vereinsfunktionäre, die noch nicht wissen, wie ihnen eine online Vereinssoftware nützen kann. Und wir wollen ehrlich sein, wir sind die Hersteller der hervorragenden 🙂 Vereinssoftware Webling und machen mit diesem Blog auch ein bisschen Werbung. Soviel zur Einleitung, welche Vorteile hast Du, wenn du deinen Verein online verwaltest?

Die Adressen und Mitglieder sind immer online

Die Adressen und Mitglieder sind immer verfügbar, egal ob Du an der Sitzung bei einem Vereinskollegen bist, zu Hause vor dem Computer oder mit dem Laptop im Büro. Du kannst jederzeit, rasch etwas nachschauen, ein E-Mail an die richtige Adresse schicken, eine Adresse aktualisieren.
Nicht nur Du, sondern auch deine Vorstandskollegen, Trainer, Gruppenleiter etc. können auch auf die Mitgliederdaten zugreifen und du weisst dank den Benutzerrechten wer was ändern kann.
Und habe ich schon erwähnt, dass deine Daten immernoch online sind, falls dein Computer mal abgestürzt ist oder, hoffentlich nicht, von Viren zerfressen wurde.

Du kannst Benutzerrechte einrichten

Manche denken sich, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, manche wollen einfach klare Verhältnisse haben und andere lieben eine Welt ohne Einschränkungen.
Für die ersten ist die Historyfunktion, die gleich als nächstes beschrieben wird, die erlaubt die genaue Kontrolle, was wann geändert wurde.
Mit den Benutzerrechten wird ganz klar festgelegt, wer auf welche Mitglieder Zugriff hat. Wer die Mitgliederdaten nur anschauen kann und wer sogar das Recht hat, die Daten schreibend zu verändern. Dadurch kannst du ruhig schlafen, weil du weisst, dass nur verantwortungsbewusste Leute die Daten deines Vereins können.

Du weisst, wer wann was geändert hat

Vielleicht glaubst du jetzt, das ist eine Funktion für Paranoide und Stalker. Und ja, natürlich werden Paranoide Stalker jede Menge Freude an dieser Funktion haben. Aber für normale Menschen wie Du ist die Funktion sehr praktisch. Du siehst, wer wann ein Datum geändert hat, du weisst genau ob ein Datensatz kürzlich geändert wurde und somit aktuell ist, oder ob in den letzten 5 Jahren niemand irgendetwas korrigiert hat. Bei unverständlichen Änderungen weisst du mit einer online Vereinssoftware sofort, bei wem Du nachfragen musst.

Eine online Vereinssoftware kann mehr als Du jetzt denkst

Etiketten drucken, automatisch Serienbriefe erstellen, E-Mails an alle Vereinsmitglieder versenden, SMS Reminder an Vereinsmitglieder versenden, Einzahlungsscheine bedrucken, Mitgliederstatistik per Knopfdruck erstellen, Beitragsrechnungen per Knopfdruck erstellen, Dokumente online bereitstellen und austauschen, die ganze Buchhaltung online führen…
Wir wünschen Dir einen ganz schönen Tag

Vereinsbuchhaltung Teil 1

Manch einer fragt sich vielleicht, wesshalb ein Verein eine Buchhaltung führt. Mit einer Buchhaltung weiss man, wie viel Geld der Verein besitzt und andererseits gibt die Buchhaltung Auskunft woher das Geld kommt und wie es verwendet wird.

Wie viel Geld hat mein Verein

Vereinsarbeit ist ehrenamtliche Arbeit, doch ganz ohne Geld geht es nicht. So müssen Porti, Getränke und Snacks für einen Vereinsanlass, die Raummiete für die GV und viel Anderes bezahlt werden. Für diese Ausgaben muss flüssiges Geld vorhanden sein. Dieses ist normalerweise auf eine Kasse, Post und Bankkonti verteilt.
Das Vermögen besteht jedoch nicht nur aus Geld, ein Fussballclub hat Beispielsweise weiteres Vermögen in Form von Bällen, einem Clubhaus etc.
Das heisst, das Vermögen ist in flüssige Mittel in Form von Geld und anderes Vermögen gegliedert. Die Aufstellung des Vermögens nennt man Bilanz. (für die Buchhalter unter uns: die Passiven sind im Moment nicht so wichtig).

Wo geht mein Geld hin, wo kommt es her?

Nun muss man nicht nur wissen, wie viel Vermögen vorhanden ist, es ist auch wichtig zu wissen, wie viel eingenommen und ausgegeben wird. Aus diesem Grund verbucht der Kassier jede Einnahme und jede Ausgabe in der Buchhaltung. Gleichartige Ausgaben und Einnahmen werden zusammengefasst unter Sammelposten (Konti) wie Mitgliederbeiträge, Veranstaltungen, Spesen, Spenden usw. Dadurch entsteht ein übersichtliches Bild, wie das Geld eingenommen und wieder ausgegeben wurde. Die Sammelposten bleiben nach Möglichkeit über mehrere Jahre die selben um die einzelnen Finanzjahre vergleichen zu können.
Natürlich kann der Gewinn oder Verlust berechnet werden indem die Ausgaben von den Einnahmen abgezogen werden.
Die Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben nennt man die Erfolgsrechnung oder Gewinn- und Verlustrechnung.

Buchhaltung neu mit Debitoren

Die Buchhaltung von Webling bietet Ihnen neu eine Debitorenverwaltung, damit Sie immer einen Überblick über ihre Finanzen haben. Viele kleinere Verbesserungen vereinfachen Ihre Arbeit zudem weiter.
Testen Sie auch unser neustes Serienbriefwerkzeug, so einfach und schnell haben Sie noch nie einen Serienbrief erstellt. Zudem gibt es eine Übersicht der Zugriffsrechte und beim Etikettenexport stehen zusätzliche Felder zur Verfügung.

Haftung für Schulden des Vereins

Ihr Verein hat hoffentlich keine Finanzprobleme, wird vermutlich auch niemals welche haben. Was geschieht aber, wenn kein Geld mehr da ist, der Verein Schulden hat? Muss dann jedes Vereinsmitglied Geld in den Verein einschiessen?


Das Gesetz bestimmt in diesem Fall:

Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen. Es haftet ausschliesslich, sofern die Statuten nichts anderes bestimmen. (Art. 74a ZGB, seit 1. Juni 2005)
Mit anderen Worten, der Verein muss mit seinem Vermögen für seine Schulden gerade stehen. Die Vereinsmitglieder können jedoch nicht belangt werden. Die Mitglieder bleiben von den Schulden des Vereins unberührt.
Im Vereinsrecht gibt es seit dem 1. Juni 2005 eine weitere Neuerung. Ein Verein darf nur noch Mitgliederbeiträge verlangen, falls die Statuten dies vorsehen. Enthalten die Statuten keine Bestimmung über Mitgliederbeiträge, darf der Verein rein rechtlich betrachtet keine Beiträge erheben. 
Es ist also sinnvoll eine Beitragspflicht in die Statuten aufzunehmen.

Neue Designs für Deine Webseite

Sie haben mit der Webseite nun vielfältige Designmöglichkeiten, flexible Vorlagen können farblich angepasst werden. Professionelle Hintergrundbilder rücken ihre Vereinswebseite ins beste Licht.
In der Buchhaltung kann der Kassier eine Bilanz und Erfolgsrechnung als Exceltabelle herunterladen, viele Kunden haben sich diese Funktion gewünscht. Im Datumseditor können Sie das Datum neu von Hand eingeben.

Webling verwaltet deinen Verein

Buchhaltung und SMS für deinen Verein

Buchhaltung

Die Kasse heisst neu Buchhaltung und wurde zu einer kompletten Vereinsbuchhaltung ausgebaut. Die Vereinskasse kann nun mit Webling verwaltet werden. Es ist möglich eine doppelte Buchhaltung zu führen.

SMS Versand

Mit Webling jedem Mitglied per Mausklick SMS senden? Viele Kunden haben sich diese Funktion gewünscht, nun ist sie da. Zudem schenken wir jedem Abo ab Webling Basic eine Anzahl Gratis-SMS.


Design, Email und vieles Mehr

Die Entwicklung ist bei vielen weiteren Funktionen nicht stehen geblieben. Das Design wurde in grossen Teilen von Webling überarbeitet. E-Mails können nun deutlich bequemer und mit Anhängen verschickt werden. Dokumentenordner haben Unterordner erhalten. In der Mitgliederverwaltung gibt es ein Organigramm damit die Verantwortlichen jederzeit den Überblick haben.

Vereinsmanagementausbildung bei Swissolympic

Wer neu ein Vereinsamt übernimmt lernt von anderen Funktionären, greift auf seine Erfahrungen als Vereinsmitglied zurück und macht was ihm für richtig erscheint. Dieses Learning by Doing hat sich bewährt und viele Vereine sind damit hervorragend gefahren. Sie benötigen keine spezialisierte Ausbildung für ihre Vorstände.


Eine breite Ausbildungstätigkeit für Vereinsvorständen gibt es daher nicht, im Gegensatz zur Ausbildung von Trainern und Leitern. Für diese stehen im Rahmen ihrer Sportverbände reichhaltige Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.


Für Vereinsfunktionäre die sich in der Vorstandstätigkeit weiterbilden wollen oder Kontakt zu Gleichgesinnten suchen bietet Swissolympic die Vereinsmanagement-Ausbildung an. 


Kursdaten finden sie auf der Swissolmpic Ausbildungsseite.

Trikots und T-Shirt bedrucken?

Viele Vereine wollen in der Öffentlichkeit als Verein erkennbar sein und Präsenz markieren. Fast jeder Verein führt eine Anzahl an Merchandising-Artikeln. In diesem Beitrag lassen wir die Finger von den üblichen Werbeartikeln wie Kugelschreiber oder dergleichen. Heute geht es um funktionelle Ausrüstung und um Kleidung an sich.

Für was entscheide ich mich?
Als Trainer einer Sportmannschaft der ein Tenue für seine Team braucht ist der Fall relativ klar. Geht es aber um eine Bekleidung für einen Anlass oder um einen Artikel den man den Vereinsmitglieder schmackhaft machen möchte, gibt es eine riesige Anzahl von Möglichkeiten. Folgende Dinge sollte man dabei beachten:

  • Budget (Wieviel Geld habe ich zur Verfügung?)
  • Seriengrösse (Wieviele Artikel möchte ich herstellen lassen?)
  • Einsatzzweck (Robustheit und Funktionalität?)
  • Konfektionsgrösse (Welche Grössen tragen meine Vereinsmitglieder?)

Meistens übernimmt das Budget bereits einige der Entscheidungen. Für einen einmaligen Anlass lohnt es sich üblicherweise nicht, Polo-Shirts oder teure Gilets herstellen zu lassen. Hier greift man zu kostengünstigeren T-Shirts.

Die Seriengrösse bestimmt welche Art von Aufdruck oder Stickerei man wählt. Das Herstellen von Logos in Stickmuster bedeuten Mehrkosten, die sich in Kleinserien nicht rechnen. Natürlich hebt ein grosszügiges Budget diese Beschränkung wieder auf. Auf dieses Thema werden wir in einem späteren Artikel noch detaillierter eingehen.

Es erklärt sich von selber, dass Trägerleibchen besser zu einer Beachvolley-Mannschaft passen als zu einem Schachclub. Für ein Grümpelturnier reichen T-Shirts als Tenue, für den normalen Spielbetrieb müssen jedoch richtige Spielertrikots her.

Die Konfektionsgrösse wird vielfach unterschätzt. Zum Beispiel ist es für einen Kinder- und Jugendverein enorm wichtig, dass die Artikel in S und XS weitaus gefragter sein werden als M und L. Beachtet man dies nicht, sitzt man schnell auf einem Berg von unbrauchbarem Material und die benötigten Grössen sind bereits vergriffen.

Tipps und Tricks

  • Lieferbarkeit
    Will man den Artikel nachbestellen können, ist ein Abklärung bezüglich der Lieferbarkeit unerlässlich. Für Trikots gibt es hier spezielle Teamsportsortimente.
  • Kondition für Nachbestellungen
    Gibt es Rabatte bzw. Spezialkonditionen für Nachbestellungen?
  • Konfektionsgrösse testen
    Nicht jede Marke und Lieferant versteht unter einem M oder S das Gleiche. Es lohnt sich vor einer Bestellung ein Grössensatz zur Abklärung zu verlangen.

Jim Bob AG
Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von Jim Bob, einem bekannten Ausrüster aus dem Zürcher Weinland. Jim Bob bietet ein komplettes Sortiment für Vereine und Firmen an. Neben der Boutique in Marthalen kann man sich auch per Webformular oder Telefon
in Verbindung setzen.

Jim Bob · Fohlochstr. 5a · Postfach 77 · CH-8460 Marthalen
Telefon 052 305 4000 · Telefax 052 305 4001 · info@jimbob.ch

Neue Vorschriften über Kindersitze

Ab dem 1. April sind Kindersitze für Kinder bis 12 Jahre oder 150cm obligatorisch. Bislang waren Kindersitze für Kinder bis 7 Jahre vorgeschrieben. Sind die Kinder vor dem 12. Altersjahr schon 150cm gross entfällt die Kindersitzpflicht, in jedem Fall aber ab dem 12. Geburtstag.

Vereine die ihre Junioren mit dem Auto z.B. zu einem Auswärtsspiel transportieren stehen mit der neuen Regelung vor dem Problem dass die Organisation von Transporten deutlich aufwendiger wird oder dass Bussen drohen. Diese wird übrigens dem Fahrzeugslenker und nicht den Eltern der Kinder auferlegt.

Detailierte Infos gibts beim  Bundesamt für Strassen.

Wie gründet man einen Verein

Weshalb gründet man einen Verein

Einige Leute treffen sich regelmässig um einer Freizeitbeschäftigung, zum Beispiel Fussballspielen nachzugehen. Irgendwann beschliessen sie gemeinsam Bälle und Tenues zu kaufen, ein Grümpelturnier mit Gleichgesinnten zu organisieren und während dem Dorffest einen Stand zu betreiben.

Das ist der Zeitpunkt um einen Verein zu gründen, denn ein Verein bietet folgende Vorteile:

  • Für Schulden haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen, nicht die Mitglieder.
  • Die Zuständigkeiten innerhalb des Vereins sind geregelt, der Vorstand leitet den Verein. Mitglieder die selber etwas organisieren sind natürlich stets willkommen.
  • Dank dem Mitgliederverzeichnis ist klar wer dabei ist und wer nicht.
  • Regelmässige Mitgliederbeiträge sorgen dafür, dass jeder seinen Anteil an den Kosten trägt.

Statuten für die Vereinsgründung

Vor der Gründungsversammlung erarbeiten die angehenden Vereinsmitglieder Statuten für ihren Verein, eine kurze Anleitung für die eigenen Statuten findest du im Blogeintrag „Statuten für deinen Verein„. Zusätzlich zu den Statuten benötigt ein Verein Mitglieder und eine Gründungsversammlung.


Vereinsmitglieder

Es werden 2 oder mehr Personen benötigt um einen Verein zu gründen. Es müssen genügend Personen sein um alle Ämter in einem Verein, das heisst der Vorstand sowie andere Postitionen die gemäss Statuten erforderlich sind, zu besetzen. Eine maximale Mitgliederzahl gibt es nicht.

Die Gründungsversammlung

An der Gründungsversammlung nehmen die Leute teil, die sich in einem Verein organisieren wollen. Sie genehmigen den vorher ausgearbeiteten Statutenentwurf und wählen die Organe, das heisst den Vorstand und alle Organe die in den Statuten bezeichnet sind. Anschliessend unterzeichnet der Präsident oder die Präsidentin den Statutenentwurf. Ab diesem Moment sind die Teilnehmer der Gründungsversammlung stolze Mitglieder ihres eigenen Vereins.

Statuten für deinen Verein

Jeder Verein benötigt Statuten um zu existieren. Statuten sind quasi das Gesetz des Vereins, durch sie entsteht der Verein und wird zu einer juristischen Person. Wie in jedem guten Gesetz soll nur das wichtigste geregelt werden, aber keine wichtigen Sachen vergessen werden. Die Ungeduldigen könne sich gleich auf die Musterstatuten stürzen und eigene Statuten schreiben, für die anderen seien hier die wichtigsten Punkte von Vereinsstatuten erklärt.

Vereinszweck

Der Zweck umschreibt das Tätigkeitsgebiet eines Vereins, jedes Mitglied soll sich mit dem Zweck des Vereins identifizieren können. Der Zweck eines Vereins soll offen formuliert werden. Häufig sind Gebietsangaben wie „Im Gebiet der Stadt Zürich“ und ein Hinweis auf die Pflege der Kameradschaft unter den Mitgliedern. Der Zweck eines Vereins könnte folgendermassen lauten:
Der FC Webling bezweckt die Förderung des Fussballs in Webling insbesondere durch Nachwuchsförderungen sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit unter den Mitgliedern.

Organe deines Vereins

Die Organe eines Vereins heissen nicht Milz, Lunge und Herz sondern Vorstand und Generalversammlung.

Der Vorstand

Der Vorstand erledigt die laufenden Geschäfte des Vereins, er organisiert das Vereinsleben, ist Ansprechpartner für Aussenstehende und Mitglieder. Ausserdem organisiert er die Generalversammlung und schliesst im Namen des Vereins Verträge ab.

Die Generalversammlung

Die GV ist das Parlament des Vereins, meist sind alle Mitglieder in der GV eingeladen und können mitbestimmen. Die Generalversammlung hat in allen Belangen eines Vereins das letzte Wort, kann die Statuten ändern und wählt den Vorstand. Ist in einem Verein nicht geregelt wer über eine Angelegenheit entscheiden kann, dann ist die GV zuständig – nicht verzagen, GV fragen.

Aufnahme und Austritt von Mitgliedern

Die Statuten sollen regeln wie neue Mitglieder aufgenommen werden und wie Mitglieder austreten können. Es ist sinnvoll den Vorstand über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheiden zu lassen.
Auch für den schlimmsten Fall, also dass Mitglieder ausgeschlossen werden müssen, sollten die Statuten eine Regelung bereit haben. Darüber entscheidet üblicherweise die Generalversammlung.

Auflösung des Vereins

Wir wünschen deinem Verein ein langes Bestehen mit vielen Mitgliedern, allerdings sollten Statuten auch die Auflösung des Vereins regeln. Mindestens sollte geregelt werden wie viele Mitglieder notwendig sind um den Verein aufzulösen und was mit dem Vereinsvermögen nach der Auflösung geschieht.

Wenn du bis jetzt durchgehalten hat, kannst du dir die Musterstatuten herunterladen und deine eigenen Statuten schreiben. Viel Spass!

Inventar und neues Suchfeld

Webling verwaltet auch das Inventar Ihres Vereines online. Mit dem aktuellen Release erhält Webling einen Menüpunkt Material, um Vereinen die Verwaltung von Inventar zu erleichtern.

Die zweite wichtige Neuerung ist, das Suchfeld oben rechts. In diesem Feld können Sie ganz Webling duchsuchen, in den Ergebnissen werden Buchungen, Mitglieder, Dokumente, Inventargegenstände angezeigt. So finden Sie stets was Sie suchen.

Die Kasse hat ebenfalls ein Update erhalten: Ab sofort können Serienbriefe auch aus Buchungen erzeugt werden um einen Serienbrief für die Jahresbeiträge zu erzeugen.

Last but not least gibt es einige weitere Designs für die Webseite zu entdecken.

Serienbriefe für Ihren Verein

Serienbriefe sind die grosse Neuerung für Webling in diesem Release. Mit einer einfachen Word Datei im Docx Format können sie für ihren Verein personalisierte Serienbriefe erstellen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Hilfeseite.

Die Mitgliederansicht wurde überarbeitet, die wichtigsten Informationen wie Gruppenmitgliedschaften, offene Beträge aus der Kasse und eine Karte mit dem Wohnort des Mitglieds sehen sie jetzt auf den ersten Blick.

Der Export für Mitgliederlisten und Etiketten exportiert nun nicht mehr die ganze Gruppe sondern nur noch diejenigen Mitglieder die angewählt sind. Wenn sie alle Mitglieder exportieren wollen benutzen Sie den „Alle Markieren“ Link unter der Liste.

Eine eigene Adresse für deinen Verein

Wer kennt das Problem nicht, sobald der Präsident wechselt, hat der Verein eine neue Postadresse. Das heisst vorgedrucktes Briefpapier und Couverts sind reif für die Altpapiersammlung. Einige Vereine behelfen sich mit einem Postfach, doch es geht auch einfacher: mit der Postadresse für deinen Verein. Vereine können sich bei der Post registrieren und profitieren von einer festen Vereinsadresse, welche nur aus dem Namen des Vereins sowie PLZ und Ort enthält. Wechselt der Präsident, genügt eine Meldung an die Post um Sendungen an das neue Ziel umzuleiten. Der Service kostet 20 Franken pro Jahr, inklusive Mutationen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Post

Webseiten für Ihren Verein!

Pünktlich zu Weihnachten hat Webling eine neues Modul erhalten. Jeder Verein besitzt ab sofort eine eigene Webseitenverwaltung. Aktuelle Termine, Neuigkeiten und Bilder publizieren Sie im Nu auf den eigenen Seiten. Testen Sie aus wie Sie einfach und schnell Ihre Webseite zusammestellen können. Wie immer steht dafür auch eine Demo-Version zur Verfügung.

In dieser Version gibt es erstmal nur ein Standard-Design zur Auswahl. Wie auch die anderen Funktionen bei Webling, werden auch die Webseiten weiter entwickelt. Es bleibt also weiter spannend, was noch alles auf uns zu kommt.

Mehr Geschwindigkeit, mehr Komfort!
Unter der Haube von Webling gibt es zudem einige Veränderungen, die vor allem die Geschwindigkeit betreffen. Bei einigen Funktionen gelang es bis zu 25 Mal schnellere Reaktionszeiten zu realisieren. Somit ist die Bedienung wieder ein Stück komfortabler und die Arbeit angenehmer geworden.

Sozialzeitausweis

Vereine werden meistens von Freiwilligen in ehrenamtlichen Arbeit geführt. Dabei wird vielfach nicht nur vom Vorstand eine Menge Zeit, Energie und Herzblut investiert. Trainer, Gruppenleiter in Jugendvereinen, Lagerleiter und viele andere Funktionäre erhalten dabei als Entlöhnung nur die Dankbarkeit der Vereinsmitglieder oder eventuell ein Präsent an der jährlichen Generalversammlung.

Der Sozialzeitausweis ist eine Möglichkeit diesen ehrenamtlichen Helfer ein Arbeitszeugniss auszustellen. Dieser ist eine Nachweis über die geleistete freiwillige Arbeit. Ich habe persönlich die Erfahrung gemacht, dass diese ausserberuflichen Tätigkeiten, bei einer Bewerbung sehr hilfreich waren.

In der Schweiz gibt es seit einer Weile das Forum für Freiwilligenarbeit welches unter anderem den Sozialzeitausweis versucht zu etablieren. Darauf aufmerksam wurde ich zum ersten Mal, als ich für ein grösseres Projekt einen Solchen erhalten habe. Aber auch wenn noch nicht alle Arbeitgeber davon wissen, es kam bisher immer sehr gut an. Denn schliesslich wird darin ja auch die geleistete Arbeit aufgezeigt. Es zeigt auch, dass Person welche sich bewirbt, sich zusätzliche Kenntnisse im Umgang mit Menschen, beim Organisieren eines Lagers oder sich einfach Wissen und Können in der jeweiligen Sportart angeeignet hat.

So oder so eine sehr sinnvolle Sache. Und jeder der sich freiwillig für etwas engagiert, sollte dies auch nachweisen dürfen. Ich kann es nur jedem weiter empfehlen!

Ist mein Verein Steuerpflichtig?

Genau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich auf Vitamin B ein entsprechenden Beitrag gelesen habe. Dort heisst es: „Vereine unterliegen grundsätzlich der Steuerpflicht. Sie können jedoch auf Gesuch hin ganz oder teilweise von der Besteuerung befreit werden.“ An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass es hier um Vereine in der Schweiz geht. Die Situation in Deutschland und Österreich erläutere ich weiter unten.

Ob mein Verein sich in seiner Vereinsgeschichte jemals von der Steuer befreien liess, ist mir persönlich unbekannt. Zudem liegt die Steuerhoheit in der Schweiz nicht nur beim Bund sondern auch bei den Kantonen und somit gibt es zahlreiche unterschiedliche Gesetzgebungen. Wie kann ich das also überprüfen? Wer ist dafür zuständig? Die FAQ von Vitamin B sagt dazu: „Die kantonalen Steuerverwaltungen geben Auskunft über die Bedingungen und nehmen die schriftlichen Gesuche um Steuerbefreiung entgegen.“ Es bleibt also nichts anderes übrig, als bei der jeweiligen kantonalen Behörde anzuklopfen, abzuklären und gegebenenfalls gleich die Steuerbefreiung zu beantragen.

Deutschland:
Mit den Vereinsformen in Deutschland kenn ich mich nicht sonderlich gut aus. Wikipedia hat dazu jedoch ein paar nützliche Informationen. Leider wird dort die Steuerpflicht nicht erwähnt. Nimmt man die Suchmaschine zur Hand nimmt, gibt es aber durchaus nützliche Suchtreffer: „Sofern sich ein Verein über seinen eigentlichen ideellen Zweck hinaus wirtschaftlich betätigt, ist er mit den daraus erzielten Gewinnen grundsätzlich Körperschaft- und Gewerbesteuerpflichtig. Führt er dabei Lieferungen oder sonstige Leistungen nach dem Umsatzsteuergesetz aus, unterliegt er grundsätzlich auch der Umsatzsteuerpflicht.“ So heisst es zum Beispiel auf der Seite eines Steuerberaters.

Österreich:
Die rechtliche Situation in Österreich ist mir noch etwas ferner als die von Deutschland. Eine relative ausführliche Erklärung zum Vereinssteuerrecht gibt es auf der Seite eines Wirtschaftstreuhänders. Auch hier lohnt sich der Griff zu einer Suchmaschine.

Aktion 72h

Vom 9.-12. September 2010 setzen Jugendliche und Jugendgruppen in der ganzen Schweiz innerhalb von genau 72 Stunden eigene Projekte um, die sie erst bei Projektstart genannt bekommen. Dies kann sein: Eine Halfpipe bauen, einen Bach renaturieren oder im Kinderheim ein Theater inszenieren… – immer gemeinnützig und nachhaltig. Mit dem Start der Aktion 72 Stunden beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Die TeilnehmerInnen sollen ihn ohne Geld und mit viel Erfindungsgeist gewinnen. Das Umsetzen all dieser praktischen und verrückten Ideen wird während 72 Stunden zum Abenteuer. Die ganze Aktion wird während drei Tagen von den nationalen Radiostationen begleitet.

Willst du ein Projekt umsetzen oder mit deiner Gruppe mithelfen ein Projekt umzusetzen? Mehr Infos auf Aktion 72h

Vereinsverwaltung Mobil

Webling begleitet sie nun auf Schritt und Tritt, neu gibt es unsere Vereinsverwaltung in einer für Iphone und Android optimierten Version. Die Bedienung ist auf kleine Bildschirme und die besonderen Fähigkeiten dieser Platformen angepasst. In der Mitgliederansicht kannst du eine Adresse direkt auf Google Maps anzeigen, einem Mitglied anrufen oder ihm ein SMS schreiben.
In erster Linie dient die Mobileversion dazu jederzeit und überall auf die Daten zugreifen zu können, eine Bearbeitungsfunktion wird zu einem späteren Zeitpunkt implementiert.

In der Finanzverwaltung können mehrere Einträge gleichzeitig bearbeitet werden, so kann der Kassier ganze Serien von Buchungseinträgen gleichzeitig bearbeiten oder mit Bemerkungen versehen. Seit dem letzten Release stehen ausserdem die Bezahlstati teilweise und gemahnt zur Verfügung.

Webling News: Mitgliederbilder und Datenimport

Der verbesserte Import und Mitgliederbilder sind nur eine von vielen Neuerungen in Webling. Wir haben nicht nur die Geschwindigkeit an einigen Stellen verbessert, es gibt demnächst ein ganz neues Modul in Webling. Die Entwicklung arbeitet unter Hochdruck an einer Verwaltung für Vereinswebseiten. Es laufen bereits intensive Tests mit der nächsten Version.

Weitere News findest du auf Webling News

Webling – Deine Mitgliederverwaltung

Webling ist die Vereinsverwaltungssoftware der uSystems GmbH. Mit Webling kannst du verschiedene administrative Arbeiten für deinen Verein online erledigen.

Die Mitgliederverwaltung ist das Herzstück von Webling, du hast alle Adressen deiner Mitglieder online verfügbar, Mitgliederbeiträge können online nachverfolgt werden. Adressen sind zum brauchen da, desshalb bietet dir Webling eine praktische Funktion um deine Adressen im Excel oder OpenOffice Dateiformat zzu exportierern. Für den Postversand kannst du Etiketten in verschiedenen Formaten oder Couverts mit den Adressen deiner Mitglieder bedrucken.