Dürfen Passivmitglieder an der Generalversammlung abstimmen?

Hat ein Passivmitglied ein Stimmrecht an der GV, zum Beispiel bei einer Statutenänderung oder bei Wahlen in den Vorstand?

Grundstätzlich haben alle Mitglieder ein Stimmrecht, die Statuten können aber vorsehen, dass Passivmitglieder kein Stimmrecht an der Vereinsversamlung / Generalversammlung haben. Wenn die Stauten nicht klar sagen, dass die Passivmitglieder kein Stimmrecht haben, dann haben die Passivmitglieder ein Stimmrecht.

Muss ich die Vereinsgründung bei der Wohngemeinde/Stadt oder dem Kanton anmelden?

Man muss einen Verein im Gegensatz zu GmbH, AG usw nicht registrieren. Vereine können ganz einfach an einer Gründungsversammlung gegründet werden, es gibt allerdings einige Ausnahmen:

  1. Der Staat interessiert sich nicht so sehr dafür, was die Leute machen, ausser beim Geld schaut er gern hin: Das Steueramt möchte eine Steuererklärung sehen:  https://www.vereinsverwaltung.ch/muss-ein-verein-eine-steuererklaerung-ausfuellen-schweiz/)
  2. Wenn der Verein umfangreichere Geschäfte machte, muss er sich in Handelsregister eintragen (https://www.vereinsverwaltung.ch/verein-ins-handelsregister-eintragen/).

Muss ein Verein eine Steuererklärung ausfüllen? (Schweiz)

Wer füllt gern Steuererklärungen aus? Da fragt sich ein Vereinskassier natürlich, ob er auf die Steuererklärung zumindest beim Verein verzichten kann.

Grundsätzlich muss jeder Verein eine Steuererklärung ausfüllen und diese ans Steueramt des Kantons senden. Dies gilt auch für Vereine, die sehr klein sind und kaum Gewinn oder gar Verlust machen. Wann und wo die Steuererklärung eingereicht ist, kannst du auf der Webseite des kantonalen Steueramts nachlesen oder beim Steueramt nachfragen.

Für offiziell steuerbefreite Vereine es noch eine gute Nachricht. Diese Vereine können zumindest in einigen Kantonen auf die Steuererklärung verzichten.

Kann man eine Totalrevision der Statuten an einer ausserordentlichen GV durchführen?

Unser Verein möchte eine Totalrevision der Statuten durchführen. Ist es grundsätzlich möglich, nur für die Totalrevision (inkl Genehmigung) eine ausserordentliche GV durchzuführen, oder können Statuten nur an einer ordentlichen GV totalrevidiert werden?

Du kannst eine Totalrevision der Statuten an der ausserordentlichen GV durchführen. Die ausserordentliche GV muss wie die ordentliche GV frühzeitig angekündigt werden und die Mitglieder sollten die neuen Statuen mit der Einladung erhalten, so dass die Mitglieder genügend Zeit haben, die Statuten zu studieren.

SKR49, Standard Kontenrahmen 49 (DE)

SKR49 ist bei vielen gemeinnützigen Organisationen in Deutschland die Vorlage für deren Kontenrahmen. Einige Organisationen verwenden alternativ SKR03 (Standard) oder in seltenen Fällen SKR99 (Heime, Krankenhäuser, etc.)

Die verschiedenen Standards dienen als Richtlinie und Empfehlung eines eigenen Kontenrahmens. Die Nummerierung der Konten folgt dabei einem einheitlichen System. Die ersten drei Ziffern der Kontonummerierung dienen zur Klassifizierung.

Klassifizierung nach SKR49

Als Beispiel dient das Bankkonto. Ein Bankkonto beginnt nach SKR49 mit den Ziffern 094. O für Bestandskonten (Aktiva), 9 für Wertpapiere und 4 oder 5 für Bankkonten, Kasse oder sonstigen Verbindlichkeiten von Kreditinstituten. Beispiele:

  • 0940 Postbank
  • 0945 Bank
  • 0950 Bank 1
  • 0955 Bank 2

Eine vollständige Liste aller Klassifizierungen gibt es als kostenfreien PDF Download.

SKR49 in Webling

Der SKR49 kann auch in Webling genutzt werden, da der Kontenrahmen frei bearbeiten und eingerichtet werden kann. Das Vorgehen ist in unserer Online Anleitung dokumentiert.

Österreich und Schweiz

In Österreich verwendet man den Einheitskontenrahmen, in der Schweiz den KMU-Kontenrahmen. (Früher nutzte man den Käfer-Kontenrahmen.)

Webling Webseitenbereich wird abgestellt

Nach langen Diskussionen haben wir uns entschieden, den Webseitenbereich in Webling nicht mehr weiterzuentwickeln und mittelfristig abzustellen.

Kurze Zusammenfassung, was muss man wissen:

  1. Der Webseitenbereich in Webling wird abgestellt
  2. Das WordPress Plugin bleibt bestehen und wird weiterentwickelt
  3. Wenn du deine Webseite mit Webling betreibst, beginne nach einer neuen Lösung zu suchen. Falls du Fragen dazu hast, schau mal diesen Supportartikel an. Sonst helfen wir dir beim Webling Support gerne weiter.

Die Geschichte des Webseitenbereichs

Kurz vor Weihnachten im Jahr 2009 haben wir den Webseitenbereich in Webling eingeführt. Im darauffolgenden Jahr haben wir noch einige Updates veröffentlicht, das ist inzwischen 7 Jahre her. Seither haben wir am Webseitenbereich nicht mehr viel verändert.
Mit den Jahren wurde uns immer mehr bewusst, dass unser Webseitenbereich die Anforderungen eines normalen Vereins nicht erfüllt. Es gibt sehr gute Lösungen gibt, die diese Anforderungen wunderbar erfüllen. Daher haben wir eine neue Lösung gesucht.

Das WordPress Plugin

Die Lösung hiess WordPress Plugin, WordPress ist ein weit verbreites Programm für Webseiten, viele Vereine sind mit WordPress sehr zufrieden. Daher haben wir ein Plugin programmiert, das Mitgliederlisten auf der Webseite anzeigen kann und später ist ein Anmeldeformular für Neumitglieder dazugekommen.

Die Zukunft des Webseitenbereichs

Wir werden die Webseite in Webling deaktivieren, weil es viele bessere Lösungen gibt und wir uns auf die Bereiche konzentrieren wollen, wo Webling wirklich gut ist. So können wir für Vereine die beste Lösung bieten. Wir werden auch das WordPress Plugin weiterentwickeln und verbessern.

Muss ich jetzt etwas tun?

  1. Wenn du keine Webseite auf deinem Webling betreibst, bleibt alles wie vorher. Wir werden die restlichen Teile von Webling weiterhin verbessern und weiterentwickeln.
  2. Wenn in deinem Webling die Webseite aktiviert ist, die Seite aber keinen Inhalt hat, kannst du die Webseite deaktivieren oder einfach so lassen. Die Webseite wird bei Gelegenheit automatisch deaktiviert.
  3. Wenn du deine Webseite mit Webling betreibst, beginne nach einer neuen Lösung zu suchen. Falls du Fragen dazu hast, schau mal diesen Supportartikel an. Sonst helfen wir dir beim Webling Support gerne weiter.

 

Fehlbeträge in Konten finden

Jeder Kassier kennt die Situation, die Revision findet nächste Woche statt und ein Blick auf das Bankonto zeigt einen Fehlbetrag in der Buchhaltung, man denkt an die vielen Buchungen, die man sorgfältig und pflichtbewusst erstellt hat. Ist eine vergessen worden oder gar eine zu viel. Oder noch mehr. Du fühlst erste Schweissperlen auf der Stirn.

Dabei ist das gar nicht so schlimm, kleine Fehler können immer passieren, wichtig ist nur, dass man diese schnell findet ohne zu viel Zeit zu verlieren. Dieser Artikel stellt dir eine einfache Methode vor um die Fehler schnell zu finden.

Das Problem

Es ist November und du kontrollierst den Kontostand per Ende Oktober. Der Kontenstand am 31. Oktober stimmt nicht mit dem Kontostand in der Buchhaltung überein:

Bankkonto Stand am 31. Oktober 8924.-
Kontenstand Bankkonto in der Buchhaltung am 31. Oktober 8798.-
Differenz zwischen Bankkonto und Buchhaltung 126.-

Irgendwo wurden also 126.- falsch gebucht. Diese 126.- wollen wir finden, die Buchhaltung korrigieren und was anderes machen. Schliesslich gibt es schöneres als Fehler in der Buchhaltung zu suchen.

Den Fehler finden

Der Kontenstand am 31. Oktober auf dem Bankauszug und in der Buchhaltung sind nicht gleich. Beide Kontostände müssten aber gleich sein, denn die Buchhaltung sollte alle Buchungen auf dem Bankkonto wiedergeben.

Die Buchhaltung ist falsch, das Bankkonto ist richtig. Wir suchen einen Fehler in der Buchhaltung.

Das tönt banal, ist aber sehr wichtig. Das weitere Vorgehen ist jetzt recht einfach:

Schritt 1: Anfangsstand kontrollieren

Vergleiche den Anfangsstand in der Buchhaltung mit dem Anfangsstand des Bankkontos. Sind beide gleich? Sehr gut, sonst korrigieren. Stimmt die Buchhaltung nachher, wenn ja, herzliche Gratulation, du bist fertig. Wenn nein, einfach weitermachen.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2. Der Anfangsstand am 1. Januar ist richtig
3. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Januar und 31. Oktober

Wieder recht simpel, aber ein wenig mehr Information.

Schritt 2: Saldo in der Mitte kontrollieren

Als nächstes kontrollieren wir einen einen Saldo in der Buchhaltung etwa in der Mitte zwischen dem Anfangsstand und dem aktuellen Kontostand. Der 31. Mai liegt etwa in der Mitte zwischen dem Anfangsstand am 1. Januar und dem Stand am 31. Oktober, der ja falsch ist. Vergleiche also den Stand in der Buchhaltung mit dem Stand des Bankkontos am 31. Mai. Nehmen wir mal an, die Buchhaltung stimmt zu diesem Zeitpunkt noch, also beide Saldi sind gleich.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2.Der Anfangsstand am 1. Januar ist richtig
3. Der Stand am 31. Mai ist richtig.
4. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Juni und dem 31. Oktober

Zusatzbemerkung: Es könnte natürlich Fehler zwischen dem 1. Januar und dem 31. Mai haben. Wenn Fehler sich gegenseitig ausgleichen, sieht man diese Fehler nicht. Diese Fehler sind recht selten, du kannst Stichproben machen um solche Fehler zu finden.

Schritt 3: wie Schritt 2

Der Schritt 3 wiederholt den Schritt 2, einfach mit einem kleineren Zeitraum. Wir wissen jetzt, dass der Fehler zwischen dem 1. Juni und 31. Oktober zu finden ist. Also suchen wir einen Zeitpunkt, etwa in der Mitte zwischen diesen zwei Daten. Nehmen wir den 31. August. Nehmen wir an, dass der Kontostand am 31. in der Buchhaltung falsch ist.

Was wissen wir jetzt?

1. Der Kontostand am 31. Oktober ist falsch
2. Der Anfangsstand ist richtig.
3. Der Stand am 31. Mai ist richtig.
4. Der Stand am 31. August ist falsch.
5. Der Fehler befindet sich zwischen dem 1. Juni und dem 31. August

Mache so weiter, bis der Fehler gefunden ist, korrigere den Fehler in der Buchhaltung. Nachher stimmt der Kontostand oder es gibt noch einen Fehler, wie der gefunden wird, ist ja bekannt.

 

Bausteine einer Buchhaltung: Das Konto

Der Artikel beschreibt für einen völligen Einsteiger was ein Konto ist. Falls du schon ein bisschen mit der Buchhaltung vertraut bist, musst du diesen Artikel nicht lesen.

Das Konto ist einer der Grundbausteine einer doppelten Buchhaltung. Auf einem Konto werden Buchungen gebündelt, so dass du eine bessere Übersicht hast.

Ein Konto besteht aus: Einem Anfangsbetrag und einigen Buchungen, die nach Datum geordnet sind. Daraus ergibt sich nach dem Anfangssaldo nach jeder Buchung ein neuer Saldo, ein Stand des Kontos zu diesem Zeitpunkt.

Beispiel:

Datum Saldo
1. Januar Anfangssaldo 246.-
12. Januar Buchung plus 100.- 346.-
12. Januar Saldo am 12. Januar 346.-
20. Januar Saldo am 20. Januar immernoch 346.-
25. Januar Buchung minus 26.- 320.-
25. Januar Saldo am 25. Januar 320.-
31. Januar Saldo am 25. Januar immernoch 320.-

Das wars schon, ein Konto ist eigentlich recht einfach, ein Anfangssaldo und nach Datum geordnete Buchungen, die den Saldo erhöhen oder reduzieren.

Den Revisionsbericht schreiben

Der Revisor erstellt einen Bericht, nachdem er die Buchhaltung des Vereins geprüft hat. Wir haben einen Beispielbericht zusammengestellt, du kannst den Bericht natürlich anpassen:

Revisionsbericht zuhanden der Mitgliederversammlung des Vereins ………

Als gewählte Revisoren haben wir die Jahresrechnung des Verein ……… für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Die Rechnung wurde aufgrund von Stichproben und Analysen geprüft. Bilanz und Erfolgsrechnung stimmen mit der Buchhaltung überein. Nach unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung den gesetzlichen und statutarischen Vorschriften.

Die Bilanzsumme der geprüften Jahresrechnung beträgt CHF ….. und der Gewinn/Verlust beträgt …. . Ausgangspunkt unserer Prüfung bildete die von der Vereinsversammlung genehmigte Bilanz per 31.12.202015.

Wir beantragen, der Vereinsversammlung die vorliegende Jahresrechnung 2016 zu genehmigen.

Den Revisionsbericht kannst du hier als Worddatei herunterladen.

Wie macht man eine Revision?

Der Kassier sieht der Revision meist mit ängstlichen Augen entgegen. Dies muss nicht sein. Wenn die Buchhaltung gut vorbereitet ist, wird aus der gefürchteten Revision eine kameradschaftliche Kontrolle bei einem guten Glas Wein.
 
Der Revisor sollte kontrollieren:
 
1. Anfangsstand der Buchhaltung
2. Aktueller Stand von Kasse und Bankkonten
3. Belege stichprobenweise kontrollieren
4. Stichprobenweise: wurde richtig zusammengezählt
5. In der Doppelten Buchhaltung: Stimmt Gewinn in Erfolgsrechnung und Bilanz überein.
6. Geht es dem Verein finanziell gut
 
1. Anfangsstand der Buchhaltung
In der Buchhaltung muss der Anfangsstand der Bilanz genau dem Stand des letzten Jahres entsprechen. Wenn die Kasse Ende 2016 genau 364.00 enthält, muss die Kasse zu Beginn 2017 genau 364.00 enthalten. Das gleiche gilt für alle Bilanzkonten. Der Kassier sollte den Abschluss des Vorjahres bereit halten.
 
2. Schlussstand von Kasse und Bankkonten
Der Schlusstand in der Buchhaltung muss mit dem Kontoauszug übereinstimmen. Steht das Bankkonto Ende 2016 auf genau 8623.40, muss das Bankkonto in der Buchhaltung ebenfalls den Stand von 8623.40 haben. Das gleiche gilt für die Kasse. Ganz einfach, wird leider nicht immer so gemacht.
 
3. Belege stichprobenweise kontrollieren
Belege sind für die Buchhaltung ungemein wichtig. Der Buchhalter pflegt zu sagen „Keine Buchung ohne Beleg“. Ein strenger Revisor wird darauf beharren und hat die reine Lehre der Buchhaltung auf seiner Seite. Im normalen Vereinsumfeld benötigt man für jede Buchungen einen Beleg, soweit es Sinn macht. Ein Beleg kann vieles sein:
– Eine Rechnung
– Eine Quittung vom Detailhändler
– Ein Bahnbillet
– Eine handgeschriebene Quittung vom Vereinskollegen
– Eine ausgedrucktes E-Mail einer Bestellbestätigung
– Ein selbst ausgefülltes Blatt Papier (Eigenbeleg, nur falls es wirklich nicht anders geht)
– und vieles mehr
 
Wenn man Geld bezahlt, bekommt man fast immer einen Beleg. Wenn nicht, kann man einen verlangen. Ein handgeschriebenes Stück Papier mit dem Text „200.- für XYZ dankend erhalten.“ und der Unterschrift des Empfängers genügt.
 
Der Kassier soll Spesen nur auszahlen, wenn er einen Beleg bekommt. Falls dies nicht gemacht wurde, sollte man im nächsten Jahr damit beginnen.
 
Der Revisor wird in die Buchhaltung schauen und für einige Buchungen die Belege sehen wollen. Nachher die Belege anschauen und die Buchungen dazu sehen wollen. Alle Belege zu kontrollieren wäre übertrieben, meistens genügen Stichproben.
 
4. Stichprobenweise: wurde richtig zusammengezählt
In den Konten werden die Buchungen aufaddiert, der Revisor kontrolliert stichprobenweise ob richtig gerechnet wurde.
5. In der Doppelten Buchhaltung: Stimmt Gewinn in Erfolgsrechnung und Bilanz überein.
In der doppelten Buchhaltung erscheint der Gewinn in der Erfolgsrechnung (Aufwand und Ertrag) und in der Bilanz (Aktiv und Passiv). Der Gewinn muss in beiden Fällen gleich sein. Sonst stimmt die Eröffnungsbilanz nicht oder es wurde falsch gerechnet.
6. Geht es dem Verein finanziell gut
Der Revisor erstellt einen kurzen Bericht für die Mitgliederversammlung. Er berichtet ob die Buchhaltung gut geführt ist, und ob es wichtige Sachen gibt, welche die Mitgliederversammlung wissen muss. Dazu gehört, ob der Verein finanziell gesund ist, oder ob eine Überschuldung und Konkurs drohen, ob das Vermögen deutlich schrumpft usw.
Dies ist ein Teil, bei dem der Buchhalter nicht viel beeinflussen kann. Der Buchhalter verbucht nur, was ausgegeben wird.
Ein finanziell gesunder Verein hat viel Geld auf dem Bankkonto, wenig Schulden und gibt weniger aus als er einnimmt.
Warnzeichen sind zum Beispiel:
– Hohe Debitoren, die zeigen, dass Rechnungen / Mahnungen nicht oder nicht rechtzeitig versendet wurden
– Wenig Geld auf dem Bankkonto, deutlich gesunkener Kontostand
– Sehr hohe Ausgaben und tiefe Einnahmen
– Stark gewachsene Werte in der Bilanz (mehr Aktiven und mehr Passiven)
Natürlich kann all dies auch in einem gesunden Verein vorkommen. Man sollte die Sache jedoch genauer anschauen, falls eines dieser Warnzeichen auftritt oder die Buchhaltung andere Auffälligkeiten aufweist.
Dies sieht nach viel aus, bei einer gut geführten Buchhaltung ist es jedoch schnell vorbei und man kann zum gemütlichen Teil übergehen.