Onlineversammlungen während dem Coronavirus

Grundsätzlich müssen die Statuten Onlineversammlungen explizit vorsehen. In der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) legt der Bundesrat fest, dass diese Regel vorläufig nicht mehr gilt.

Der Vorstand kann festlegen, dass eine Versammlung online oder auf schriftlichem Weg durchgeführt wird. Dies muss er 4 Tage im voraus ankündigen.

Die Versammlung selbst läuft in elektronischer oder in schriftlicher Form. Wie das genau aussieht, muss der Verein festlegen. Dabei sollte der Vorstand beachten, dass die Versammlung möglichst für alle Mitglieder zugänglich ist. Online Chat- und Videokonferenztools funktionieren meist nur bis zu einer Handvoll Benutzer. Auch ist es häufig eine längere Sache, bis alle ihre Software richtig aufgesetzt haben. Möglicherweise ist es einfacher, die Abstimmung per E-Mail oder Brief durchzuführen.

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